Rund 130 Besucherinnen und Besucher kamen am 19. September zur Festveranstaltung für die Architekten Heinrich Straumer und Paul Poser ins Kulturhaus Centre Bagatelle. Den Höhepunkt des Jubiläumsjahres gestalteten Bürgerverein, Grundbesitzer-Verein und Kulturhaus gemeinsam, mit Vortrag, Schülerprojekt und einer Gesprächsrunde mit Eigentümerinnen und Eigentümern. Was an diesem Abend zu hören war und wie es mit den Informationstafeln in der Gartenstadt weitergeht, steht in unserem Beitrag.
In der Berliner Straße 88 in Tegel werden am 28. September vier Stolpersteine für Familie Tannenzapf verlegt. Die Familie gründete 1911 das Kaufhaus Tegel. 1936 wurde sie in den wirtschaftlichen Ruin getrieben und zur Flucht gezwungen. Wie ihre Flucht über Amsterdam, Westerbork und Vittel nach Chicago verlief und wer zur Verlegung aus den USA anreist, steht in unserem Beitrag.
Der historische Rechteckbrunnen auf dem Ludolfingerplatz in Frohnau wurde wieder in Betrieb genommen. Seit 2019 stand die Anlage still. Die Sanierung kostete rund 200.000 Euro. Was am Brunnen erneuert wurde und was 2027 noch hinzugefügt wird, steht in unserem Beitrag.
In der Humboldt-Bibliothek haben Ernst Schüßling und Andreas von Studnitz am 3. September aus ihrem Buch „Wie das Militär den Norden Berlins für sich entdeckte“ gelesen. Der Bogen reichte von den Luftschiff-Versuchen in Tegel über die NS-Zeit und das Quartier Napoléon bis zur Julius-Leber-Kaserne. Welche Spuren dieser Vergangenheit bis heute im Bezirk zu finden sind, steht in unserem Beitrag.
Das Landesarchiv Berlin am Eichborndamm öffnet am Samstag, 12. September, von 10 bis 16 Uhr. Anlässlich des Tags des offenen Denkmals gibt es Führungen durch sonst nicht zugängliche Teile des denkmalgeschützten Backsteinbaus in Borsigwalde, durch die Magazine und über das Gelände. Was der Bau mit den Deutschen Waffen- und Munitionsfabriken zu tun hat und welche Ausstellung das Museum Reinickendorf beisteuert, steht in unserem Beitrag.
Museum und Volkshochschule Reinickendorf suchen Zeitzeugen für die Erinnerungswerkstatt „Kindheitswelten“ im Herbst 2026. Erzählt werden soll vom Aufwachsen in Berlin zwischen den 1940er- und 1980er-Jahren, von Familie, Schule und Freundeskreis. Wann die Gesprächsrunden stattfinden und wie die Anmeldung läuft, steht in unserem Beitrag.
Die Humboldt-Bibliothek in Tegel lädt am 3. September zur Lesung mit Ernst Schüßling und Andreas von Studnitz ein. Ihr Buch erzählt, wie fast 200 Jahre Militärgeschichte Reinickendorf und den nördlichen Wedding geprägt haben, von den preußischen „Maikäfern“ bis zur heutigen Julius-Leber-Kaserne. Was die Autoren an dem Abend zeigen und wo die Spuren im Stadtbild bis heute sichtbar sind, steht in unserem Beitrag.
Zum 65. Jahrestag des Mauerbaus sind Bürgerinnen und Bürger aus Glienicke/Nordbahn und dem Hermsdorfer Waldseeviertel am 13. August gemeinsam über die neu gebaute Schildower Straße gegangen. Der Weg führt genau dort entlang, wo bis 1989 die Grenze verlief, und über seine Sperrung wurde zwei Jahre lang vor Gericht gestritten. Wie das Berliner Verwaltungsgericht entschieden hat und was die Initiative Offene Nachbarschaft erreichen will, steht in unserem Beitrag.
Permanentlink zu diesem Beitrag: https://die-dorfzeitung.de/glienicker-und-hermsdorfer-gehen-zum-65-jahrestag-des-mauerbaus-ueber-die-schildower-strasse/
Reinickendorf und Glienicke/Nordbahn haben am 65. Jahrestag des Mauerbaus gemeinsam der Opfer von Teilung und SED-Diktatur gedacht. Am Gedenkkreuz am Edelhofdamm hielt ein Ehrenposten der Patenkompanie des Bezirks die Wache, und Dr. Strempel erinnerte an Michael Bittner, der 1986 zwischen Glienicke und Frohnau erschossen wurde. Was bei der Kranzniederlegung gesagt wurde, steht in unserem Beitrag.
Die vier Uhren am Frohnauer Kasinoturm zeigen wieder die richtige Zeit. Erreicht hat die Reparatur die Untere Denkmalschutzbehörde des Bezirksamtes Reinickendorf durch beharrliches Nachhaken beim Eigentümer. Wie es mit den Funkantennen und der Begehbarkeit des Wahrzeichens weitergeht, steht in unserem Beitrag.
Frohnau würdigt die Architekten Heinrich Straumer und Paul Poser zu ihren 150. Geburtstagen. Die Festveranstaltung des Jubiläumsjahres findet im Centre Bagatelle statt. Die Villa hat einer der beiden Jubilare selbst entworfen.
Im Zusammenhang mit dem 65. Jahrestag des Mauerbaus holt das Landesarchiv Berlin Filmaufnahmen aus dem Magazin, die zum Teil noch nie öffentlich zu sehen waren. Drei Zeitzeugen erklären am 7. August live, was auf den Bildern passiert.
Zwei Wochen lang haben 17 junge Menschen aus sieben Ländern auf einem Gelände in Wittenau gearbeitet, über das lange kaum jemand sprach. Was sie dabei freilegten, holt ein dunkles Kapitel Reinickendorfer Geschichte zurück ins Licht.
An der Emmentaler Straße 97 erinnert seit dieser Woche eine Gedenkplatte an Beate Fischer. Es dauerte fast ein Vierteljahrhundert, bis die Tat offiziell als rechtsextreme Gewalttat anerkannt wurde. Warum, steht in unserem Beitrag.
Mit einer Kranzniederlegung hat Reinickendorf an die Frauen und Männer des Widerstands gegen den Nationalsozialismus erinnert. Warum die Bezirksbürgermeisterin dabei auch die Widerstandsgruppe Mannhart und Hans und Hilde Coppi würdigte, lesen Sie hier.
Permanentlink zu diesem Beitrag: https://die-dorfzeitung.de/kranzniederlegung-zum-20-juli-reinickendorf-ehrt-den-widerstand-gegen-diktatur-und-gewaltherrschaft/
Die Grabstätte war abgelaufen, der Stein bereits entfernt: Der Grabstein der Frohnauer Pfarrerin Dr. Margarete Stirm soll nun auf dem evangelischen Martin-Luther-Kirchhof in Tegel einen dauerhaften Platz bekommen. Wer sich dafür eingesetzt hat und wo der Stein derzeit liegt, steht in unserem Beitrag.
Wer zur Kultur-, Sozial- und Industriegeschichte Reinickendorfs forscht, kann im Archiv des Museums jetzt auch sitzen bleiben: Die Präsenzbibliothek ist zusätzlich Lese- und Arbeitsraum geworden. Wann geöffnet ist und was sich sonst geändert hat, steht in unserem Beitrag.
Am Morgen des 17. Juni 1953 zogen rund 8.000 Stahlarbeiter aus Hennigsdorf über die Berliner Straße in Tegel: An genau diesem Ort haben Bezirksamt und Bezirksverordnetenversammlung einen Kranz niedergelegt. Wer bei dem Gedenken sprach und woran die Bezirksbürgermeisterin erinnerte, steht in unserem Beitrag.
Mitglieder des Bezirksamts und der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) besuchten vom 7. bis 10. Mai 2026 die französische Partnerstadt Antony. Anlass der Reise waren die Feierlichkeiten zum 60-jährigen Bestehen der Städtepartnerschaft zwischen Reinickendorf und Antony sowie das gemeinsame Gedenken an das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 81 Jahren.