
Die Außenanlagen der Ringelnatz-Grundschule im Reinickendorfer Ortsteil Wittenau bieten Schülerinnen und Schülern künftig noch mehr Möglichkeiten für Bewegung, Spiel und gemeinsames Miteinander. Die neugestalteten Flächen wurden am vergangenen Donnerstag von Bezirksbürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner (CDU), Bildungs-Staatssekretär Dr. Torsten Kühne, Schulstadtrat Harald Muschner und Schulleiterin Dr. Katrin Jeschke in Augenschein genommen.
Die Neuordnung wurde durch den Erweiterungsbau der Schule notwendig. Dieser musste teilweise auf der Fläche des bisherigen Sportfeldes errichtet werden. Gleichzeitig galt es, die Anforderungen des Musterraumprogramms und des Musterfreiflächenprogramms zu erfüllen.
Eine besondere Herausforderung war die Topografie des Geländes. Der Erweiterungsbau sowie die Sport- und Spielflächen liegen höher als der bestehende Schulhof. Dank einer durchdachten Planung durch das Architekturbüro NEMESIS konnten die verschiedenen Flächen dennoch funktional und stimmig miteinander verbunden werden.
„Ein Schulhof ist weit mehr als eine freie Fläche“
„Ein Schulhof ist weit mehr als eine freie Fläche zwischen zwei Unterrichtsstunden. Hier wird gespielt, gerannt, diskutiert, Freundschaften werden geschlossen und Konflikte gelöst. Genau dabei entwickeln Kinder und Jugendliche wichtige soziale Kompetenzen und lernen, Verantwortung zu übernehmen und Rücksicht aufeinander zu nehmen“, sagt Emine Demirbüken-Wegner.
Besonders erfreulich sei, dass die neuen Anlagen nicht ausschließlich auf den Sport ausgerichtet seien: Zusätzliche Markierungen für Hüpfspiele und Schach schaffen auch in den Pausen vielfältige Angebote.
Dank an Schulteam, Bauleitung und Planer
„Dass aus einer baulichen Notwendigkeit ein so vielseitiger und lebendiger Schulhof entstehen konnte, ist vor allem der guten Zusammenarbeit aller Beteiligten zu verdanken“, so die Bezirksbürgermeisterin weiter. Ihr besonderer Dank gelte Schulleiterin Dr. Jeschke, dem gesamten Schulteam sowie der Bauleitung des Generalunternehmers und den beteiligten Garten- und Landschaftsplanern. Ebenfalls hob sie das große Engagement aus dem Facility Management des Bezirksamtes hervor.
Ein weiterer besonderer Akzent soll künftig durch die „Kunst am Bau“ gesetzt werden: Eine Sonnenuhr der beteiligten Künstlerin lädt die Kinder dazu ein, selbst Teil des Kunstwerks zu werden.
Bezirksamt Reinickendorf


