Humboldt-Parcours in Tegel

Die Humboldt-Bibliothek sowie die Statuen sind zwei Stationen des Humboldt-Parcours.

In diesem Sommer müssen viele Menschen aufgrund der Pandemie auf eine Reise verzichten. Ein Spaziergang auf dem Humboldt-Parcours bietet hier eine interessante Möglichkeit, den Bezirk Reinickendorf neu zu entdecken. 

Vielen ist sicher bekannt, dass die Humboldt-Brüder in Tegel aufgewachsen sind und den ersten Lebensabschnitt hier im Schloss Tegel verbracht haben. Um ihre Nordberliner Spuren vor Ort erfahrbar zu machen, wurde als Projekt des Tourismusvereins Berlin-Reinickendorf e.V. der Humboldt-Parcours entwickelt.

„Ich freue mich, dass wir interessierten Gästen auf diese Weise erlebbare Geschichte präsentieren können. Die einzelnen Stationen des Lebens der Brüder Alexander und Wilhelm von Humboldt in Tegel werden informativ und unterhaltsam in einer Broschüre sowie einer App dargestellt. Im Rahmen dieses Spazierganges, der unter anderem über die rote „Sechserbrücke“ führt, kann zum Ende des Weges der schöne Ausblick auf den Tegeler See genossen werden,“ so Uwe Brockhausen (SPD), Bezirksstadtrat für Wirtschaft, Gesundheit, Integration und Soziales. 

Der Parcours wurde als Rundweg mit acht Stationen konzipiert und beginnt bei der Touristinfo in Alt-Tegel, bei der auch die Broschüre zum Parcours erhältlich ist (Fußgängerzone Alt-Tegel Ecke Treskowstraße, geöffnet Montag bis Freitag von 10.00 bis 16.00 Uhr). Die App „Humboldt-Parcours“ ist im Apple App Store und bei Google Play verfügbar (humboldt.deutsche-stadtmarketing.de) und kann auch als Sprachversion genutzt werden. 

Als besonderes Highlight, insbesondere für Kinder und Jugendliche, haben Schüler des Humboldt-Gymnasiums digital eine „Humboldt-Rallye“ entwickelt, die in der App “Actionbound” zu finden ist. Die Gäste werden mit vielseitigen Rätseln und Aufgaben unterhaltsam über den Humboldt-Parcours geführt.

MM

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