Reinickendorf und Hennigsdorf ziehen an einem Strang! „Verkehrswende endlich ernst nehmen – Berlin mit dem Umland denken – Tarifzone erweitern!“

Dr. Nicola Böcker-Giannini, MdA, und Thomas Günther, Bürgermeister der Stadt Hennigsdorf Bild: SPD Reinickendorf

Die Abgeordnete Dr. Nicola Böcker-Giannini und der Hennigsdorfer Bürgermeister sind sich einig:
„Stückwerk und Kleinstaaterei bremsen die Verkehrswende aus! Die Tarifzone B muss ins Umland
erweitert werden“.
Der fehlende zweigleisige Ausbau der S-Bahn nach Hennigsdorf, der 20 Minutentakt und die teure
Tarifzone C in Hennigsdorf sind Gründe dafür, dass viele Menschen mit dem Auto in die Stadt und zur
Arbeit fahren müssen. „Die vom grün geführten Verkehrssenat so oft vollmundig propagierte
Verkehrswende wird so ausgebremst. Wer weniger Verkehr in der Innenstadt haben will, muss endlich
anfangen die Außenbezirke besser anzubinden“ so Böcker-Giannini.
„Die Staus, die Abgase, Parkplatzprobleme in Reinickendorf und Blechlawinen – dies alles nur, weil der
Berliner Verkehrssenat die notwendigen Maßnahmen – Taktverdichtung, 2-gleisiger Ausbau und die
Erweiterung der Tarifzone auf das Umland – nicht voranbringt. Unsere Vorschläge liegen auf dem
Tisch!“ so Thomas Günther, Bürgermeister der Gemeinde Hennigsdorf.
„Wenn wir die Klimakrise ernst nehmen, dann dürfen nicht nur an bessere Radwege im inneren
Stadtring denken. Damit bekommen wir kein einziges Auto aus dem Umland und den Außenbezirken
von der Straße. Für Reinickendorf brauchen wir deshalb nicht nur überall sichere Radwege, sondern
auch die Ertüchtigung des ÖPNV ins Umland mit attraktiveren Angeboten, Sharing-Angebote und den
massiven Ausbau der Ladesäuleninfrastruktur gerade in Randbezirken. Nur dann gelingt uns als
Metropole der Umschwung.

Ramin Rachel, SPD Reinickendorf

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