Polizei stoppt zwei Mal eine viel zu schnelle Autofahrerin

Die Polizei erwischte Sonntagnacht, den 14. März, eine 29-Jährige Autofahrerin zwei Mal beim Schnellfahren.

Unbelehrbar zeigte sich in der Nacht des 14. März eine 29-Jährige, die in Rosenthal und Reinickendorf gleich zweimal von der Polizei angehalten werden musste. Gegen 1.30 Uhr fiel einer Polizeistreife in der Residenzstraße ein schwarzer Mercedes auf, der von einer Frau gesteuert wurde und mit deutlich zu hoher Geschwindigkeit in Richtung Lindauer Allee fuhr.

Die Polizeikräfte folgten dem Wagen und mussten dazu ihre Geschwindigkeit stark erhöhen, um aufschließen zu können. Der Mercedes soll, nach Angaben der Polizeikräfte, immer wieder andere Fahrzeuge, die mit der vorgeschriebenen Geschwindigkeit unterwegs waren, überholt und mehrfach die Geschwindigkeit auf bis zu 120 km/h erhöht haben. In einer Straße, in der 30 km/h erlaubt sind, soll die Frau mit rund 80 km/h unterwegs gewesen sein. Die Fahrerin ließ zudem immer wieder den Motor aufheulen und scherte, ohne den Fahrtrichtungsanzeiger zu setzten, nach links aus, um andere Fahrzeuge zu überholen.

Das Polizeifahrzeug konnte sich schließlich hinter den Mercedes setzen und der Fahrerin signalisieren, ihren Wagen zu stoppen. Diese reagierte zunächst nicht und beschleunigte das Fahrzeug abermals stark, bevor sie schließlich in der Hauptstraße in Rosenthal gestoppt werden konnte. In dem Fahrzeug saßen neben der 29 Jahre alten Fahrerin noch drei Männer und die vier Kinder der Frau im Alter von 11, 10, 6 und 4 Jahren. Keines der Kinder saß in einem Kindersitz oder war anderweitig gesichert. Zudem trug keine der im Auto sitzenden Personen einen Mund-Nasen-Schutz.

Die drei Männer reagierten aufgebracht und aggressiv auf die polizeilichen Maßnahmen, so dass sich die kontrollierenden Polizeikräfte Unterstützung anforderten, woraufhin sich die Situation beruhigte. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde der Führerschein der Frau beschlagnahmt und es wurde ihr erläutert, dass sie nun nicht mehr berechtigt sei, Kraftfahrzeuge zu führen. Das Fahrzeug, dass nicht auf die Fahrerin
zugelassen war, konnte durch eine Bekannte der 29-Jährigen abgeholt werden.

Gegen 3.15 Uhr fiel Polizeikräften der Mercedes in der Ollenhauerstraße abermals auf. Am Steuer des Wagens saß erneut die 29-Jährige. Sie wurde wiederum angehalten und ihr wurde eröffnet, dass sie aufgrund des Fahrens ohne Fahrerlaubnis eine Straftat begangen habe. Die Ermittlungen wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens und des Fahrens ohne Fahrerlaubnis dauern an.

Landespressedienst Berlin

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