Ausstellung „BEING LINGUISTIQUE – von der Kunst zu schreiben“ im Museum Reinickendorf

Sieben schwarze Trichterlautsprecher hängen in einer Reihe an einer weißen Wand, ihre Kabel laufen auf dem hellen Boden zu einem Verstärker zusammen.
Sieben Lautsprecher an der Wand bilden die Audioinstallation „The Sky Above The Port“ von Martin Groß aus dem Jahr 2022. Bild: © Martin Groß

Am Dienstag, 13. Oktober 2026, eröffnet um 18.30 Uhr in der GalerieETAGE im Museum Reinickendorf die Ausstellung „BEING LINGUSTIQUE – von der Kunst zu schreiben“. Die von Manfred Peckl und René Wirths initiierte und von Harald F. Theiss kuratierte Ausstellung bringt Arbeiten von 14 Künstlerinnen und Künstlern zusammen, die sich auf unterschiedliche Weise mit Sprache und Schrift beschäftigen.

„Sprache begegnet uns überall und kann auch selbst zum Gegenstand von Kunst werden. Die Ausstellung zeigt auf spannende Weise, wie vielfältig die Verbindung von Sprache und bildender Kunst sein kann“, sagt Bezirksstadtrat für Kultur Harald Muschner (CDU).

René Wirths, SPACE/TIME, 2024, Öl auf Leinwand, 50 × 100 cm  © René Wirths
René Wirths, SPACE/TIME, 2024, Öl auf Leinwand, 50 × 100 cm © René Wirths

Arbeiten von 14 Künstlerinnen und Künstlern

Nach der Begrüßung durch Dr. Sabine Ziegenrücker, Leiterin des Fachbereichs Kunst und Geschichte, führt Kurator Harald F. Theiss in die Ausstellung ein. Zu sehen sind Arbeiten von Viktoria Binschtok, Marcel Buehler, Daniel Gustav Cramer, Nadine Fecht, Lukas Glinkowski, Martin Groß, Alex Lebus, Stefan Marx, Jenny Michel, Manfred Peckl, Monty Richthofen, Stefanie Seufert, Brigitte Waldach und René Wirths.

Die Ausstellung zeigt Sprache nicht nur als Mittel der Kommunikation, sondern auch als Material und Ausgangspunkt künstlerischer Auseinandersetzung. Die Arbeiten greifen unter anderem Alltagssprache, Comics und Graffiti, Werbung sowie visuelle und konkrete Poesie auf.

Die Ausstellung ist von Mittwoch, 14. Oktober 2026 bis Sonntag, 31. Januar 2027 in der GalerieETAGE im Museum Reinickendorf zu sehen. Die Öffnungszeiten sind montags bis freitags sowie sonntags von 9 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Großes dreiteiliges Werk auf weißem Papier an einer Galeriewand, in der Mitte eine dichte Wolke aus roten, blauen, grünen und gelben Schriftzeichen.
Das dreiteilige Werk „Conflicts“ von Brigitte Waldach aus dem Jahr 2022 ist mit Gouache und Pigmentstift auf Bütten gearbeitet und misst 190 mal 420 Zentimeter. Bild: © Brigitte Waldach, Foto: Gerhard Kassner

Begleitprogramm zur Ausstellung

Begleitend zur Ausstellung gibt es ein breites Programm mit einer Fortbildung für Lehrkräfte, Performances, künstlerischen Aktivierungen und einer dialogischen Führung mit dem Kurator sowie beteiligten Künstlerinnen und Künstlern:

Mittwoch, 14. Oktober 2026, 15-16.30 Uhr
Kunst ist Klasse! Kunstvermittlung der zeitgenössischen Kunst – Fortbildung für Lehrkräfte im Fachbereich Kunst mit Joanna Cotreanti und Claudia Wasow-Kania

Donnerstag, 29. Oktober 2026, 17 Uhr & 18.30 Uhr
Performance: WHAT WAS NEVER SAID WAS ALWAYS TRUE mit Monty Richthofen
Aktivierung: WE INSIST mit Nadine Fecht

Donnerstag, 26. November, 2026, 18.30 Uhr
Dialogische Führung durch die Ausstellung mit dem Kurator, Künstlerinnen und Künstler

Sonntag, 31. Januar 2026 15 Uhr & 16 Uhr
Performance: WHAT WAS NEVER SAID WAS ALWAYS TRUE mit Monty Richthofen
Aktivierung: WE INSIST mit Nadine Fecht

Alle Veranstaltungen sind entgeltfrei. Für die genannten Termine wird eine Anmeldung erbeten unter: museum@reinickendorf.berlin.de oder (030) 90294 6460.

Weitere Informationen unter www.kunst-reinickendorf.de oder telefonisch unter (030) 90294-6460.

Bezirksamt Reinickendorf

Infos zur Ausstellung

Datum: Eröffnung am Dienstag, 13. Oktober 2026, 18.30 Uhr; Ausstellung vom 14. Oktober 2026 bis 31. Januar 2027
Öffnungszeiten: montags bis freitags sowie sonntags, 9 bis 17 Uhr
Ort: GalerieETAGE im Museum Reinickendorf, Alt-Hermsdorf 35, 13467 Berlin
Eintritt: frei
Internet: www.kunst-reinickendorf.de
Telefon: (030) 90294-6460

Schwarz-Weiß-Aufnahme: Die Worte „WE INSIST“ in großen grauen Buchstaben auf einer weißen Wand, rechts unten ist eine Person angeschnitten.
Die Arbeit „WE INSIST“ von Nadine Fecht zeigt große Buchstaben auf einer Wand, hier in einem Ausschnitt aus einer Aktivierung in der Kunsthalle Mannheim. Bild: © Nadine Fecht, VG Bild-Kunst 2026

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