Landesarchiv zeigt seltene Mauer-Filme aus dem Weltdokumentenerbe

Ein Junge steht vor einer halbhohen Mauer aus Hohlblocksteinen und legt die Hand darauf, dahinter arbeiten Männer an der Grenzbefestigung.
Ein Junge beobachtet den Bau der Mauer und legt die Hand auf die frisch gesetzten Steine. Bild: © Landesarchiv Berlin/Foto: Edmund Kasperski

Ein Junge legt die Hand auf die frisch gesetzten Steine, dahinter geht die Arbeit einfach weiter. Aufnahmen wie diese lagern seit Jahrzehnten im Landesarchiv Berlin am Eichborndamm. Am 7. August sind einige davon auf der Leinwand zu sehen.

Zum 65. Jahrestag des Mauerbaus lädt das Landesarchiv Berlin am Freitag, 7. August 2026, von 18 bis 20 Uhr zum Filmabend „Grenzgeschichten im filmischen Weltdokumentenerbe des Landesarchivs Berlin: Vom Bau bis zum Fall der Berliner Mauer (1961 bis 1989)“ ein. Gezeigt werden exklusive Archivaufnahmen zu einem der prägendsten Kapitel der deutschen Geschichte.

Bisher teils unveröffentlichte Zeitzeugnisse aus der Filmsammlung zeichnen die Ereignisse vom Bau bis zum Fall der Berliner Mauer nach. Viele dieser einzigartigen historischen Aufnahmen zählen zum UNESCO-Weltdokumentenerbe.

Drei Zeitzeugen ordnen die Filmquellen ein

Der Historiker Jens Schöne, Archivdirektor Sven Kriese sowie der Autor und Berlin-Experte Michael Bienert ordnen die Filmausschnitte jeweils historisch ein. Bei einer anschließenden gemeinsamen Podiumsdiskussion werden die historischen Filmquellen mit den persönlichen Perspektiven der drei Zeitzeugen verbunden. Im Anschluss lädt das Landesarchiv zu einem kleinen Empfang.

Das Programm des Abends

Carmen Schwietzer übernimmt Begrüßung, Einführung und Moderation. Danach spricht Jens Schöne über den Mauerbau, Sven Kriese über das Leben im geteilten Berlin und Michael Bienert über den Mauerfall. Es folgen das Podiumsgespräch und der Ausklang mit Wein und Brezeln.

Die Veranstaltung findet im Rahmen von „65 Jahre Mauerbau“ und in Kooperation mit dem Berliner Beauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Stiftung Ernst-Reuter-Archiv statt.

Teilnahme kostenfrei, Anmeldung bis 6. August

Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung wird bis zum 6. August 2026 unter info@landesarchiv.berlin.de gebeten. Veranstaltungsort ist der Veranstaltungssaal des Landesarchivs Berlin am Eichborndamm 115 bis 121 in 13403 Berlin.

DZ

Infos zur Veranstaltung

Datum: Freitag, 7. August 2026, 18:00 bis 20:00 Uhr
Ort: Landesarchiv Berlin, Veranstaltungssaal, Eichborndamm 115–121, 13403 Berlin
Eintritt: kostenfrei
Anmeldung: bis 6. August 2026 an info@landesarchiv.berlin.de
Anfahrt: Bus 221 bis Haltestelle Landesarchiv, S-Bahnhof Eichborndamm (S25), U-Bahnhof Scharnweberstraße (U6), U-Bahnhof Rathaus Reinickendorf (U8)

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