
4.000 leitungsgebundene Wasserspender haben die Berliner Wasserbetriebe in Schulen, öffentlichen Einrichtungen und Unternehmen der Hauptstadt installiert. Sie löschen Durst mit frischem Trinkwasser nachhaltig ohne Transporte, Verpackungen und Kühlung.
Vom Ein-Mann-Projekt zum Geschäftsmodell
Was 2004 als Ein-Mann-Projekt begann, hat sich stufenweise zum gefragten Geschäftsmodell der Wasserbetriebe entwickelt: der Service rund um leitungsgebundene Wasserspender, der die Beratung zum Zustand der jeweiligen Hausinstallation, den Tausch von Kohlensäureflaschen, Wartungen und gegebenenfalls auch Laboranalysen einschließt. Dafür arbeitet ein mittlerweile 21-köpfiges Team, zu dem 14 Servicetechniker:innen zählen, die als Multitalente in der Elektro- und der Wassertechnik gleichermaßen bewandert sind. Die aktuell angebotene Palette von zehn Einbau-, Tisch- oder Standgeräten von drei namhaften Herstellern soll weiter ausgebaut werden.

Mehr als 600 Geräte stehen in Berliner Schulen
Mehr als 600 Wasserspender stehen in Berliner Schulen. Ein Großteil davon wurde im Rahmen der Landesinitiative für kostenloses Schulessen an Grundschulen installiert, andere über Eltern- und Trägervereine finanziert. Aktuell steht der Ausbau des Wasserspender-Netzes bei den rund 80 Oberstufenzentren und ähnlichen Ausbildungsstätten nach einem Mustervertrag des Landes Berlin auf der Tagesordnung.
„Unsere Wasserspender gehören in vielen Lebensbereichen zum gesunden Alltag“, sagt Wasserbetriebe-Vorstandschef Frank Bruckmann, unter dessen Leitung der Wasserspender-Service in den vergangenen Jahren deutlich erweitert wurde. „Wir erfrischen nicht nur Fluggäste am BER, sondern an vielen Stellen, an denen Menschen zusammenkommen, etwa in Schulen, Bürgerämtern, in karitativen Organisationen wie der Arche oder der Stadtmission, in Ladengeschäften und großen Unternehmen.“
Das Wasser ist gratis, die Geräte sind meist gemietet
Fast 95 Prozent der Geräte sind heute gemietet, was Modellwechsel leicht macht, wobei es Kunden gibt, die seit 20 Jahren mit demselben Gerät und dem passenden Service hochzufrieden sind. Für die Durstigen ist das Wasser stets gratis, die Kosten tragen die Wasserspender-Spender.
Mehr zu den Geräten und zum Service steht unter www.bwb.de/wasserspender.

