Zwei Reinickendorfer gewinnen Bundespreise bei „Jugend musiziert“

Fünf Personen stehen in einem Büro neben einer weißen Fuchsskulptur, in der Mitte ein junger Mann mit Urkunde und kleiner Fuchsfigur.
Zum Erinnerungsfoto im Büro der Bezirksbürgermeisterin (v. l.): Vater Stefan Stahnke-Hilsdorf, Mutter Elisabeth Hilsdorf, Clemens Hilsdorf, Bezirksbürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner und Markus Wenz, Vorsitzender des Landesausschusses Jugend musiziert. Bild: © Bezirksamt Reinickendorf

Reinickendorf kann stolz auf seinen musikalischen Nachwuchs sein: Bezirksbürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner (CDU) hat den jungen Hornisten Clemens Hilsdorf mit dem Ehrenfuchs des Bezirks ausgezeichnet. Der 2007 in Berlin geborene Musiker wurde für seinen herausragenden Erfolg beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ geehrt. Gemeinsam mit seinem Horn-Oktett überzeugte er die Jury und erhielt zusätzlich den Sonderpreis für die herausragende Interpretation eines für den Wettbewerb komponierten Werkes. Beim Gespräch im Rathaus wurde Clemens von seinen Eltern Stefan Stahnke-Hilsdorf und Elisabeth Hilsdorf begleitet.

Liebe auf den ersten Ton

Seine musikalische Laufbahn begann Clemens mit neun Jahren am Klavier. Zum Waldhorn fand er allerdings schon früher: Bei einem Familienkonzert bekam er mit fünf Jahren das Instrument in die Hand gedrückt und brachte tatsächlich einen Ton heraus. „Da war es entschieden“, erzählte er der Bezirksbürgermeisterin. Sozusagen Liebe auf den ersten Ton! Clemens besuchte die musikbetonte Victor-Gollancz-Grundschule in Frohnau und legte in diesem Sommer sein Abitur am Humboldt-Gymnasium in Tegel ab. Er musiziert regelmäßig in verschiedenen kammermusikalischen Besetzungen und Jugendorchestern, darunter im Landesjugendorchester Berlin und im Jungen Kammerorchester Berlin.

Junge Hornistinnen und Hornisten spielen auf einer Bühne im Foyer der Berliner Philharmonie vor zahlreichem Publikum.
Das bei „Jugend musiziert“ erfolgreiche Horn-Oktett spielt hier bei einem Lunchkonzert am 30. September in der Berliner Philharmonie, Clemens Hilsdorf steht ganz rechts. Bild: © Stefan Stahnke

Lieber im Ensemble als allein

Auf die augenzwinkernde Frage, wie es sich denn als Star lebe, antwortete Clemens bescheiden: „Ganz nett.“ Er spiele aber lieber im Ensemble als allein, denn gemeinsam klinge es voller und schöner. Auch seine berufliche Zukunft sieht er eher im Orchester als auf der Solobühne, am liebsten natürlich irgendwann bei den Berliner Philharmonikern. Zunächst möchte er den passenden Studienplatz finden.

„Clemens zeigt eindrucksvoll, wie viel Talent, Leidenschaft und Durchhaltevermögen in unserem musikalischen Nachwuchs steckt. Es macht mich besonders stolz, dass ein junger Reinickendorfer auf Bundesebene solche Erfolge feiert. Mit dem Ehrenfuchs würdigen wir seine herausragende Leistung und wünschen ihm für seinen weiteren musikalischen Weg von Herzen alles Gute“, sagte Bezirksbürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner.

Neben ihm gab es in diesem Jahr mit Ryan Kutz einen weiteren Reinickendorfer Bundespreisträger: Er war mit einem Blechbläserquintett erfolgreich, konnte den Termin mit der Bezirksbürgermeisterin jedoch leider nicht wahrnehmen.

Bezirksamt Reinickendorf

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