
Reinickendorf ist ein vielseitiger und lebenswerter Bezirk. Doch auch hier zeigen sich Probleme, unter denen Berlin vielerorts leidet.
Schwerfällige Mobilität, fehlende sichere Radwege, kaputte Infrastruktur in öffentlichen Gebäuden und Schulen, vermüllte öffentliche Räume und Endlos-Baustellen sowie zu wenig bezahlbarer Wohnraum. Die Volt-Kampagne „unf*ck Berlin“ bringt diese Realität auf den Punkt und macht deutlich: Es reicht nicht mehr, Probleme zu verwalten. Berlin muss sie lösen. Das Motto heißt: Berlin besser machen, Potenziale ausschöpfen, mutig sein, positiv gestalten. Es gilt für die Stadt genauso wie auch für den Bezirk.
Beispiele für die aktuelle Situation in Reinickendorf:
- Im Zuge der Sanierung ist das Paracelsus-Bad seit sieben Jahren geschlossen, eine Sporthalle der Bettina-von-Arnim-Schule seit dem Frühjahr 2024. Weitere Beispiele für kaputte Infrastruktur kennen vor allem Reinickendorfer Eltern.
- Busse fahren monatelang Umwege, wie der 125er in Hermsdorf/Frohnau.
- Die U-Bahnlinie U6 ist seit 2022 unterbrochen, der Schienenersatzverkehr nach Tegel belastet seit Jahren ÖPNV-Pendler, den Rad- und Autoverkehr und benachteiligt die Gewerbetreibenden in Alt-Tegel. Auch Konzepte für die Anbindung des Märkischen Viertels an das U-Bahn- oder Tram-Netz stagnieren. Überfüllte Busse zu Hauptverkehrszeiten und mehr Autoverkehr sind die Folge.
- In Reinickendorf wurden im Jahr 2025 keine neuen Radwege gebaut.
- Trotz fehlender bezahlbarer Wohnungen wurde in Reinickendorf im vergangenen Jahr 2025 keine einzige neue Sozialwohnung bezugsfertig.
- Zu lange Verwaltungsprozesse: In Reinickendorf dauert beispielsweise die Bearbeitung von Wohngeldanträgen durchschnittlich acht Wochen.
„Die Menschen in Reinickendorf erwarten zu Recht, dass Verwaltung funktioniert, Mobilität zuverlässig ist und öffentliche Räume gepflegt werden“, sagt das Reinickendorfer Volt-Bezirksteam und setzt dabei auf Lösungen, die sich in anderen europäischen Städten längst bewährt haben.
Für Reinickendorf bedeutet das konkret:
- eine leistungsfähige und digitale Verwaltung mit schnellen und unkomplizierten Bürgerdiensten stärken,
- sichere und durchgängige Rad- und Fußwege zwischen den Ortsteilen sowie eine bessere Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr herstellen,
- konsequente Sauberkeit durch moderne Mängelmeldesysteme und effizientere Koordination zwischen Bezirk und BSR unterstützen,
- mehr bezahlbaren Wohnraum durch schnellere Genehmigungen und intelligente Nachverdichtung bewirken, wo sie sinnvoll ist,
- lebenswerte Ortskerne mit attraktiven öffentlichen Plätzen und einer starken lokalen Wirtschaft fördern.
„Reinickendorf hat enormes Potenzial. Wir verfügen über Industrie- und Gewerbeflächen, Wohnungsbaupotenziale und Naherholungsgebiete, über viel Grün, engagierte Nachbarschaften, innovative Unternehmen und hervorragende Bildungsstandorte. Reinickendorf muss nun erfolgreiche Lösungen konsequent umsetzen, statt sich mit dem Status quo abzufinden.“
Auch der Bezirk selbst zeigt, dass Veränderungen möglich sind, etwa mit seiner Nachhaltigkeitsstrategie oder Initiativen für mehr Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum. Volt möchte solche Ansätze konsequent weiterentwickeln und spürbar im Alltag der Menschen ankommen lassen.
Die Kampagne „unf*ck Berlin“ ist deshalb mehr als ein provokanter Wahlkampfslogan. Sie ist ein Versprechen, Politik pragmatisch und faktenbasiert zu denken. Anstelle von ideologischen Grabenkämpfen verweist Volt im Wahlprogramm auf Lösungen, die andernorts bereits funktionieren und auch Reinickendorf besser machen können.
Über Volt
Volt, die erste paneuropäische Partei, kämpft seit 2017 grenzüberschreitend für eine innovative, nachhaltige und sozial gerechte Politik. Vom Europäischen Parlament bis in die Kommunen bringen wir bereits heute konkrete Lösungen voran. 2026 treten wir in Berlin zu den Wahlen für das Abgeordnetenhaus und die Bezirksverordnetenversammlungen an, um bewährte Ansätze aus ganz Europa hier entschlossen umzusetzen.
Sascha Hellwig
Volt Team Reinickendorf


