Erfolgreiche Spätsaison des SC Tegeler Forst

Caroline Joyeux von der LG Nord Berlin bei den Deutschen Meisterschaften in Braunschweig am 8. und 9. August 2020.
Caroline Joyeux von der LG Nord Berlin bei den Deutschen Meisterschaften
in Braunschweig am 8. und 9. August 2020.

Die Saison 2020 startete für die Sportlerinnen und Sportler des „TFs“ pandemiebedingt sehr spät. Einige Titelkämpfe mussten sogar wegen Terminproblemen abgesagt werden. Umso erstaunlicher ist die Bilanz für die Athleten. Insgesamt erreichten sie 22 Endkampfplatzierungen bei deutschen Meisterschaften. Überragend dabei die Läuferinnengarde mit Karolina Pahlitzsch (400 m), Caterina Granz (1500 m und 3000 m) sowie Deborah (Crosslauf) und Rabea (5000 m) Schöneborn. Die beiden Zwillinge setzten ihre Saisonhöhepunkte mit ihrem Saisonabschluss in Valencia (6. 12.). Den dortigen 42,195 km langen Marathonlauf bewältigte Deborah in einer Zeit von 2:26:55 und Rabea in 2:28:42 Stunden. Beide Schwestern erreichten somit die Olympianorm und haben das Potenzial, sich noch gemeinsam für die Olympischen Spiele 2021 in Tokio zu qualifizieren. 

Hervorzuheben ist weiterhin die Nachwuchsathletin Caroline Joyeux, die sich bei den „Deutschen“ in Braunschweig auf hervorragende 13,37 m im Dreisprung steigerte und damit den 3. Platz in der Konkurrenz belegte. Drei Wochen später konnte sie bei den Jugendmeisterschaften Platz eins belegen. Bei den Herren erreichte Hochspringer Raúl Spank im August hervorragende 2,25 Meter und damit Platz zwei in der diesjährigen Deutschen Bestenliste. Insgesamt acht Athleten wurden in den Bundeskader berufen.

Andreas Schlitt, SC Tegeler Forst

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