CDU-Fraktion Reinickendorf will Montessori-Schule in Reinickendorf erhalten

Elternvertreter Jochen Iseke (r.) bedankt sich bei Schulstadtrat Tobias Dollase (m.) und dem CDU-Fraktionsvorsitzenden Tobias Siesmayer (l.) für die Unterstützung der Montessori-Schule in den vergangenen Jahren.

Die CDU-Fraktion Reinickendorf wird gemeinsam mit dem Schulstadtrat Tobias Dollase (parteilos, für die CDU) die Montessori-Stiftung weiterhin bei der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten und damit den Erhalt der Schule in Reinickendorf unterstützen. Ein weiteres Treffen zwischen den Schulverantwortlichen und dem Bezirksamt ist für den 23. Januar 2018 geplant.

Dazu erklärt der CDU-Fraktionsvorsitzende Tobias Siesmayer:

„Schulen in freier Trägerschaft sind eine Bereicherung für den Bezirk. Deshalb hat die damalige Schulstadträtin Katrin Schultze-Berndt (CDU) vor zwei Jahren schnell und unbürokratisch aus der Not geholfen, als die Senatsfinanzverwaltung ihre Zusage zur Anmietung des College Voltaire zurückgezogen hat.“

Das Schulgebäude im Stolpmünder Weg ist bereits seit 2015 für die Erweiterung einer bezirklichen Integrierten Sekundarschule (ISS) in Planung. An diesen Standort werden mit Beginn des Schuljahres 2018/2019 die fünf 9. und drei 10. Klassen der Albrecht-Haushofer-Schule verlagert. Das werden nach jetzigem Stand 212 Schüler sein. 

„Das Bezirksamt nimmt hier als Schulträger seine Verantwortung für die Schüler der staatlichen Albrecht-Haushofer-Schule wahr, die dringend auf eine Erweiterung ihrer Räumlichkeiten angewiesen ist. Der Stolpmünder Weg steht als Filiale zur Verfügung, da der Mietvertrag mit der Montessori-Schule auf Wunsch der Schule nur für ein Jahr geschlossen und 2017 auf Wunsch der Schule ebenfalls für ein weiteres Jahr verlängert wurde und zum Sommer 2018 endet“, so Tobias Siesmayer.

Falls die Montessori-Schule für das neue Schuljahr keinen alternativen Standort für ihren Schulbetrieb gefunden haben sollte, stehen den Schülern im Rahmen verfügbarer Plätze unter anderem die staatliche  Grundschule in den Rollbergen mit Montessori-betontem Unterricht, jede staatliche Schule im Einzugsbereich des Wohnortes oder acht weitere Schulen in freier Trägerschaft in Reinickendorf zur Verfügung. „Dieses Szenario, der Auflösung der Montessori-Schule, wollen wir in jedem Fall vermeiden. Wir werden alle Initiativen des Schulträgers unterstützen, die den Verbleib der Schule in Reinickendorf ermöglichen“, so Siesmayer abschließend. 

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