
Wie war Kindheit in Berlin früher? Im Museum Reinickendorf und an der Volkshochschule Reinickendorf findet im Herbst 2026 die Erinnerungswerkstatt „Kindheitswelten“ statt. Gesucht werden Zeitzeugen jedes Alters, die von ihren persönlichen Erfahrungen aus den 1940er- bis 1980er-Jahren erzählen möchten.
„Kindheit ist für jeden Menschen mit besonderen Erinnerungen verbunden. Wenn diese Geschichten erzählt und weitergegeben werden, entsteht ein lebendiges Bild davon, wie sich Berlin und das Leben seiner Menschen verändert haben“, sagt Reinickendorfs Kulturstadtrat Harald Muschner (CDU).
Erinnerungen an Familie, Schule und Freundeskreis
Im Mittelpunkt stehen Erinnerungen an Familie, Schule und Freundeskreis. Was war früher anders und was ist bis heute gleichgeblieben? Die Gesprächsrunden finden montags von 14.30 bis 16.30 Uhr statt. Auch selbstgeschriebene Texte, Fotos, Dokumente und andere Erinnerungsstücke können mitgebracht werden.
Aus den Erzählungen wurden schon mehrere Bücher
Die Erinnerungswerkstatt des Museums Reinickendorf sammelt seit Jahren persönliche Erinnerungen und Zeitzeugenberichte. Daraus entstanden unter anderem die Erzählbände „Berliner Schnitzel“, „Westmädchen und Ostjungs“ und „Ferien vom Krieg“ sowie mehrere Ausstellungen.
Das Angebot richtet sich auch an Studierende der Geschichte, Regionalhistoriker und Mikrogeschichtsforscher, die sich mit Oral History beschäftigen.
Die Erinnerungswerkstatt „Kindheitswelten“ ist eine Kooperationsveranstaltung des Museums Reinickendorf mit der Volkshochschule Reinickendorf. Kontakt und Anmeldung laufen über die Volkshochschule Reinickendorf, Am Borsigturm 6, 13507 Berlin, Servicetelefon 030 90294-4800 (Mo., Di. und Do. von 9 bis 12 Uhr) sowie per E-Mail an vhs@reinickendorf.berlin.de.
Bezirksamt Reinickendorf

