
Mit dem Einmauern einer Zeitkapsel wurde am 23. April 2026 die Grundsteinlegung für den Bau eines neuen Jugend- und Stadtteilzentrums an der an der Auguste-Viktoria-Allee gefeiert. Zahlreiche Gäste aus Politik, Verwaltung sowie Vertreterinnen und Vertreter der künftigen Trägerorganisationen LebensWelt und Albatros waren vor Ort, um diesen besonderen Moment mitzugestalten. Auch Kinder und Jugendliche des Jugendzentrums LAIV nahmen an der Veranstaltung teil. Im Rahmen der Zeremonie richteten Bezirksbürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner (CDU) und Staatssekretär Stephan Machulik (SPD) aus der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen Grußworte an die Anwesenden.
Staatssekretär Stephan Machulik: „Mit dem Bau des Jugend- und Stadtteilzentrums entsteht ein Herzstück des Miteinanders für die Menschen rund um die Auguste-Viktoria-Allee. Das multifunktionale Gebäude in nachhaltiger und kreislaufgerechter Bauweise wird eine Wohlfühloase für den gesamten Kiez, die auch das künftige Schumacher Quartier mit einbezieht. Das Vorhaben wird bis 2027 realisiert. Ich freue mich, dass die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen die Maßnahme in Höhe von über 10 Millionen Euro über verschiedene Förderprogramme wie Europa im Quartier finanzieren kann.“
Reinickendorfs Bezirksbürgermeisterin: „Hier entsteht weit mehr als ein Gebäude. Es wird die einzige wetterunabhängige Jugendeinrichtung im Kiez sein – künftig mit Räumen, die den Bedürfnissen junger Menschen wirklich gerecht werden. Es ist ein Ort für Begegnung, Beratung, Freizeit und Engagement – offen, nicht-kommerziell und für alle. Mit diesem Bau entsteht ein neuer, lebendiger Mittelpunkt für den Kiez. Das Zentrum deckt aber nicht nur den dringend benötigten Bedarf an Räumlichkeiten für Jugendliche, sondern wird gleichzeitig ein Ort für die gesamte Nachbarschaft.“
Das Gebäude setzt Maßstäbe in Sachen Nachhaltigkeit und Kreislaufgerechtigkeit: Die Holz-Massivbauweise ermöglicht einen späteren Rückbau sowie die Wiederverwendung der Materialien. Die Erdwärmepumpe und Photovoltaikanlage sorgen für eine energieeffiziente und klimafreundliche Versorgung. Ein Gründach und Rigolen zur Regenwasserspeicherung runden das ökologische Konzept ab. Das neue Jugend- und Stadtteilzentrum wird eigene, klar abgegrenzte Bereiche für die Jugendeinrichtung und das Stadtteilzentrum bieten. Darüber hinaus entstehen Räume, die wechselseitig flexibel genutzt werden können – darunter ein Veranstaltungssaal und Bewegungsräume.
Das Projekt wird mit rund 10 Millionen Euro aus EU-, Bundes- und Landesfördermitteln finanziert. Die Mittel stammen aus den Programmen „Nachhaltige Erneuerung“, „Europa im Quartier“ und der „Ressortübergreifenden Gemeinschaftsinitiative“. Die Grundlage für den Neubau ist der Entwurf des Architekten Jan Hübener, welcher im Rahmen eines Architekturwettbewerbs im Jahr 2021 ausgewählt wurde.
Bezirksamt Reinickendorf

