Gemeinsame Fahrradkontrollen und Fahrradkennzeichnungen von Ordnungsamt und Polizei

Das Team des Ordnungsamts und der Polizei beim gemeinsamen Einsatz. Bild: Bezirksamt Reinickendorf

Mitte Mai hat das Ordnungsamt gemeinsam mit Mitarbeitern des Polizeiabschnitts 12 in der Hermsdorfer Heinsestraße Fahrradkontrollen durchgeführt. Der Fokus lag dabei auf der Kontrolle von Radfahrerinnen und Radfahrern auf dem Gehweg sowie der Kontrolle der mitgeführten Fahrräder auf mögliche Verkehrssicherheitsmängel. „Wir haben nicht nur 25 Verstöße geahndet, sondern auch zusammen Aufklärungsgespräche mit den Bürgerinnen und Bürgern geführt, Fragen beantwortet sowie Hinweise bezüglich der geltenden und aktuellen Radfahrerregeln gegeben“, hält die Stadträtin für Ordnungsangelegenheiten Julia Schrod-Thiel (CDU) fest, die selbst mit vor Ort war. Hintergrund für die Kontrollen waren Hinweise aus der Bevölkerung, dass es vermehrt zu rücksichtslosem Radfahren auf dem Gehweg gekommen ist, sodass Fußgänger beeinträchtigt und gefährdet wurden. Der Außendienst des Ordnungsamts hat zusammen mit der Polizei in drei Teams die Überprüfungen durchgeführt. Zusätzlich war die Polizei mit einer mobilen Wache und zwei Kolleginnen aus der Fahrradstaffel der Direktion 1 am Einsatz beteiligt. Am Fellbacher Platz konnten 25 Fahrradmarkierungen zum Schutz vor Diebstahl vorgenommen werden. „Die Verbundeinsätze mit der Polizei sind für das Ordnungsamt Reinickendorf sehr wichtig. Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Behörden ist beeindruckend, verläuft Hand in Hand und hat heute einmal mehr gezeigt, dass wir partnerschaftlich und auf Augenhöhe Maßnahmen gemeinsam umsetzen“, freut sich Bezirksstadträtin Schrod-Thiel.

Ebenfalls lud das Reinickendorfer Ordnungsamt Anfang Juni zum „Europäischen Tag des Fahrrads“ auf den Innenhof des Amtes ein, um gemeinsam mit der Polizei Berlin über die Verkehrssicherheit der radfahrenden Bevölkerung zu
informieren. Bereits vor Beginn standen die ersten Besucher vor dem Tor. „Fast 70 Reinickendorfer Radfahrerinnen und Radfahrer haben die Möglichkeit genutzt, ihre Räder mit einem individuell nummerierten Aufkleber der Polizei
registrieren zu lassen und sich über das Thema Verkehrssicherheit umfassend zu informieren“, sagt Ordnungsstadträtin Julia Schrod-Thiel (CDU). Die Kennzeichnung der Räder verhindert einen Diebstahl nicht, kann aber zur Abschreckung dienen und hilft bei der Aufklärungsarbeit der Polizei. Die Registrierung durch die Polizei ist generell kostenlos. Vom E-Bike über das Rennrad bis hin zum Lastenfahrrad für den Nachwuchs oder den Vierbeiner rollten die unterschiedlichsten Räder auf den Hof des Ordnungsamtes.
„Unser gemeinsamer Nachmittag mit der Polizei war so erfolgreich, dass wir noch weitere Termine in diesem Jahr zur Fahrradkennzeichnung anbieten werden, um für mehr Verkehrssicherheit für Radfahrende im Bezirk zu sorgen“, so die
Bezirksstadträtin. Vor Ort gab es auch Informationen zur Aktion „STADTRADELN“, die am 3. Juni gestartet ist und für die das Ordnungsamt Reinickendorf ein eigenes Team mit der Bezirksstadträtin als Team-Captain stellt.

Bezirksamt Reinickendorf  

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