Emil-Fischer-Schule aus Wittenau gewinnt Reinickendorfer Umweltpreis

Die Jury-Mitglieder Antonia Sprotte (bezirkliche Klimaschutzbeauftragte) und Antje Stavorinus von der Berliner Landesarbeitsgemeinschaft Naturschutz (1. und 2. v. links) übergeben gemeinsam mit Frau Bezirksstadträtin Korinna Stephan (1. v. rechts) die Urkunden an die Preisträgerinnen und Preisträger. Bild: Bezirksamt Reinickendorf

Turnusgemäß nach zwei Jahren wurde der Reinickendorfer Umweltpreis nun erneut verliehen. Dieser geht auf eine BVV-Initiative von Björn Wohlert zurück, welcher für Wittenau, Tegel, Waidmannslust und Borsigwalde im Berliner Abgeordnetenhaus tätig ist (CDU). Damit sollen innovative Projekte, die ein außergewöhnliches Engagement für Natur-, Klima, Boden- oder Gewässerschutz in Reinickendorf zeigen, öffentlich gewürdigt und ausgezeichnet werden. Bezirksstadträtin Korinna Stephan (B90/Grüne) übergab heute die Urkunden an die drei Gewinnerprojekte. 

Auf den 1. Platz wählte die Jury die Emil-Fischer-Schule aus Wittenau mit ihrem Projekt „From farm to fork“. Bereits seit 2016 nutzt die Schule den Schulgarten und bietet dadurch den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, „ab ins Beet“ zu gehen und dort pflanzliche Rohstoffe direkt bei der Entstehung und ihrem Wachstum zu betrachten. Aus dem Schulgarten-Projekt resultierte dann auch die im Jahr 2022 umgesetzte Idee „From farm to fork.“: Die aus dem Schulgarten frisch geernteten Zutaten werden direkt in den Lehrküchen verarbeitet und in der Cafeteria angeboten. Schülerinnen und Schüler lernen so, auf „lokaler“ Ebene über ihren Tellerrand zu schauen. 

Bezirksstadträtin Korinna Stephan: „Dieser Wissensgewinn ist für eine Jugend, welche ansonsten hauptsächlich geprägt durch das Stadtleben den Bezug zum Landleben und die Natur und ihre Produkte verloren hat, sehr wichtig. Lobenswert sind auch die vielen nachhaltigen Aspekte des Projekts und die große Reichweite mit fast 1.500 Schülerinnen und Schülern an zwei Schulen.“ 

Den 2. Platz erreichte die Bezirksgruppe Reinickendorf des Naturschutzbundes (NABU) mit einem Pflanzenmonitoring im Bezirk, durch das auf wenig gemähten Wiesenflächen im Bezirk möglichst vielen Menschen beispielhaft aufgezeigt werden soll, welch beeindruckende Fülle unterschiedlicher Pflanzenarten sich selbstständig entwickeln kann. 

Über den 3. Platz freute sich die Pfadfindergruppe Frohnau mit ihrem Projekt „Gärtnern für mehr Nachhaltigkeit“. 

Für alle ausgezeichneten Projekte wurde jeweils eine Ulme im Peter-Witte-Park gepflanzt. Hierfür wurden keine ohnehin geplanten Baumpflanzungen genutzt, sondern zusätzliche Pflanzungen vorgenommen. 

Bezirksamt Reinickendorf

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