Schmidt: „Anwohner dürfen vom neuen Einleitungspunkt für Abwässer am Pumpwerk Heiligensee nicht beeinträchtigt werden“

Die Zufahrt zum Pumpwerk in der Heiligenseestraße 59

In der Antwort auf die Kleine Anfrage 18/16575 des Wahlkreisabgeordneten für Heiligensee, Konradshöhe und Tegelort, Stephan Schmidt (CDU), hat die Senatsverwaltung für Verkehr, Umwelt und Klimaschutz bestätigt, dass die Berliner Wasserbetriebe (BWB) am Pumpwerk Heiligensee einen Einleitungspunkt für Abwässer aus abflusslosen Sammelgruben einrichten wollen.

Stephan Schmidt: „Ich habe Verständnis, dass die Abwässer aus den Sammelgruben der Kleingartenanlagen nicht mehr quer durch die Stadt transportiert werden sollen, wenn es dezentrale Möglichkeiten gibt, die Fäkalien in das Abwassernetz einzuleiten.

Ich wundere mich allerdings, dass die Planungen dafür nicht bereits im Vorfeld weder mit den Bürgern im betroffenen Bereich noch dem Bezirksamt besprochen worden sind. Ohne meine Anfrage, die ich aufgrund von Gerüchten im Internet gestellt habe, hätten die Anwohner rund um das Pumpwerk Heiligensee erst durch den täglichen LKW-Verkehr davon erfahren. Ich finde, diese Kommunikationspolitik von Senat und BWB deutlich verbesserungswürdig.

Auch die CDU-Fraktion in der BVV Reinickendorf hat einen Antrag (Drs. 1411/XX) zu dem neuen Einleitungspunkt eingebracht. Wir werden gemeinsam ein Auge darauf haben, ob die versprochene An- und Abfahrtsroute tatsächlich nur über die Heiligenseestraße führt und die angrenzenden Wohngebiete vom Verkehr ebenso verschont bleiben, wie die benachbarte Wohneinrichtung des EJF und die Kita von Geruchsbelästigungen. Anderenfalls muss eine andere Lösung gefunden werden. Betroffene Anwohnerinnen und Anwohner ermuntere ich dazu, mich über etwaige Beeinträchtigungen zu informieren.“

Anfrage 18-16575 aus dem Berliner Abgeordnetenhaus

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