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Gedenkfeier zum Abschluss des Jubiläumsjahres „400 Jahre Innung SHK Berlin“

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Rahmen ihrer 400-Jahrfeier hat sich die Innung SHK Berlin intensiv mit ihrer Geschichte und aktuellem Selbstverständnis auseinander gesetzt, auch mit ihrer Rolle während des Nationalsozialismus. Unmittelbar nach der Machtübernahme Hitlers im Januar 1933 begann schon die Gleichschaltung aller handwerklichen Organisationen. Bereits im April des gleichen Jahres trat der bürgerliche Vorstand der alten Klempner-Innung komplett zurück. Bis 1945 bekleideten ausschließlich Parteimitglieder die Vorstandspositionen. Parallel dazu erfolgte der Ausschluss der jüdischen Innungsmitglieder. Am 1. Januar 1939 waren schließlich auch die letzten 60 jüdischen Klempner-Betriebe aus der Handwerksrolle gelöscht und aus der Innung entlassen.

Für eines der ehemaligen Innungsmitglieder, Ludwig Sabat, verlegte die AG Stolpersteine Reinickendorf im Juli 2012 einen Stolperstein. An diesem Stolperstein wird die Innung SHK Berlin zum Abschluss ihrer Feierlichkeiten anlässlich ihres 400jährigen Bestehens zusammen mit der AG Stolpersteine Reinickendorf am 16. November 2017 um 16 Uhr im Eichborndamm 84 in Berlin-Reinickendorf eine Gedenkfeier veranstalten, stellvertretend für alle anderen ehemaligen jüdischen Innungsmitglieder. Nach dem Gedenken am Stolperstein wird zu einem Umtrunk in die Räumlichkeiten des Innungsmitglieds Firma Theodor Bergmann, Eichborndamm 93 eingeladen.

Nähere Einzelheiten zum Ablauf des Gedenkens sowie zur Biografie und dem Schicksal von Ludwig Sabat erhalten Sie rechtzeitig nachgereicht. Wir bitten Sie, sich als erstes schon einmal den Termin der Gedenkfeier zu notieren.

 

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Klaus Rinkenburger                         Torsten Hauschild

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