Reinickendorfer SPD-Fraktion trauert um den Krimi-Autor Horst Bosetzky

Die Reinickendorfer SPD-Fraktion trauert um den erfolgreichen deutschen Krimi-Autor Horst Bosetzky, der am Sonntag im Alter von 80 Jahren nach langer Krankheit verstor-ben war. Bosetzky war langjähriger Sozialdemokrat und auch Reinickendorfer mit Leib und Seele. Der Frohnauer hatte in seinen Romanen der Berliner S-Bahn ein Denkmal gesetzt und auch schon früh brisante Themen wie Ausländerhass aufgegriffen und da-mit politisch klar Farbe bekannt.

„Horst Bosetzky war auch ein treuer Begleiter der Reinickendorfer Kommunalpolitik und hat sich natürlich speziell auch für das kulturelle Leben des Bezirkes interessiert. Die Sozialdemokratie lag ihm politisch am Herzen“, meint der SPD-Fraktionsvorsit-zende Marco Käber. Horst Bosetzky war ein echter Berliner und einst der Klassenkame-rad eines weiteren SPD-Urgesteins, nämlich vom ehemaligen SFB-Abendschau-Mode-rator Alexander Kulpok, der sich ebenfalls seit Jahren in der Reinickendorfer SPD enga-giert.
„Horst Bosetzky wird nicht nur den Krimi-Freunden in ganz Deutschland, sondern auch uns im Berliner Norden fehlen. Schließlich ist Reinickendorf, und das wusste Horst Bo-setzky ganz genau, der Bezirk, in dem Jahr für Jahr in der Humboldt-Bibliothek in Tegel die „Krimi Nacht“ zelebriert wird. Da wird er unvergessen bleiben“, meint Marco Käber abschließend.

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