Junge Union Reinickendorf schlägt Benennung eines Klimaschutzbeauftragten für den Bezirk vor

Die JU RDF will 2018 mehr ändern als nur das Datum. In unserer schnelllebigen Zeit brauchen neue Fragen auch neue Antworten. In diesem Sinne fomuliert sie ein Grundsatzprogramm für ihr politisches Handeln. Dazu setzt sie sich mit drängenden Problemen auseinander und versucht durch Diskussionen und Erfahrungsaustausch, Lösungsansätze zu entwickeln. 
Nachdem im Januar bereits mehrere Veranstaltungen zum Thema „Umweltpolitik“ stattgefunden haben, schlägt sie nun vor, Voraussetzungen dafür zu schaffen, in Reinickendorf einen Klimaschutzbeauftragten einzusetzen.
„Der Senat verfolgt das langfristige Ziel, Berlin bis zum Jahr 2050 zu einer klimaneutralen Stadt zu entwickeln. Dazu gibt es diverse Aktivitäten auf allen politischen Ebenen. Die Klimaziele, die auch für den Bezirk gelten, können aber nicht erreicht werden, indem das Bezirksamt kostenintensiv weitere eigene Initiativen entwickeln soll. Vielmehr sollte ein bezirkseigener Klimaschutzbeauftragter die verschiedenen Bestrebungen bündeln und als Ansprechpartner für die Landesverwaltung oder Bürgerinnen und Bürger dienen“, sagt der Vorsitzende Marvin Schulz (23) zum Vorschlag der JU.
Der Bezirk Reinickendorf tut bereits viel für den lokalen Klimaschutz. Die Einsparung von Energie und Wasser, sowie die Müllvermeidung und fachgerechte Entsorgung, sind in der Bezirksverwaltung bereits seit Jahren gelebte Praxis. Die Fassaden und Fensteranlagen des Rathaus Reinickendorf wurden energetisch saniert. Zudem hat das Grünflächenamt 2016 zwei energiesparende und emissionsarme Elektrofahrzeuge angeschafft. Ein Klimaschutzbeauftragter wäre ein weiterer logischer Schritt, um der Gefahr des Klimawandels gebührend zu begegnen, findet die Junge Union Reinickendorf.
Im Rahmen des umweltpolitischen Monats lädt die JU Reinickendorf übrigens am Dienstag, den 23.01.2018 um 19 Uhr zu einer Diskussionsveranstaltung in die JU-Lounge (Oraniendamm 10-6, Aufgang D, 13469 Berlin) ein. Vor Ort spricht sie mit Dr. Michael Scharp vom Institut für Zukunftsforschung und Technologie Berlin (IZT) über die Frage der Ressourcenknappheit im 21. Jahrhundert.

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