Immer noch kein Ende der Ampel-Posse in der Heiligenseestraße

Sie sieht ihrem fünften Jahrestag entgegen, die Behelfsampel an der Einmündung der Konradshöher Straße in die Heiligenseestraße. Immerhin ist nach Auskunft des Senats nun endlich ein neuer Mast bestellt worden.

Der Wahlkreisabgeordnete für Heiligensee, Konradshöhe, Tegelort und Tegel, Stephan Schmidt MdA, der die Verwaltungsposse um die vier Jahre dauernde, angeblich sehr komplizierte Berechnung des Mastes aufgedeckt hatte, erklärt dazu:

„Auf meine erneute Anfrage nach dem Stand der Dinge hat mir die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz geantwortet, dass die Lieferung des Mastes für Mitte Februar erwartet wird. Das ist eine erneute Verzögerung, hieß es doch im letzten Sommer noch, dass die Ampel bis spätestens zum Jahresende 2017 stehen sollte.

Diese Ampelposse wächst sich zur größten Blamage Berlins nach dem BER-Desaster aus. Nach meiner ersten Frage zu der Ampel hat es nun wiederum fast ein Jahr gedauert, bis der Ampelmast endlich bestellt wurde. Auch daran zeigt sich wieder, dass der rot-rot-grüne Senat solche Probleme in den Außenbezirken links liegen lässt.

Nachdem die Berechnung eines simplen Ampelmastes angeblich so kompliziert war, dass sie vier Jahre gedauert hat, ist nun die Lieferzeit des benötigten Sondermaterials schuld an der erneuten Verzögerung. Man kann nur gespannt sein, welche Ausreden sich der Senat einfallen lässt, wenn es nun wieder endlos lange dauert, bis die Ampel endlich steht.

Der Senat verneint meine Frage, ob diese peinliche Posse das Image Berlin schädigt. Mit dieser Überzeugung dürfte er ziemlich allein dastehen.“

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