SPD-Fraktion fordert Einigung zwischen den Mietern und dem Tegel-Center-Investor

Die Auseinandersetzung zwischen den Mietern und dem Investor des Tegel-Centers geht in die nächste Runde. Der Wirtschaftsausschuss der Bezirksver-ordnetenversammlung Reinickendorf berät die aktuelle Lage in seiner nächsten Sitzung im Rathaus.

„Die SPD-Fraktion in Reinickendorf begrüßt die Weiterentwicklung und Neube-lebung des in die Jahre gekommenen Tegel-Centers zu einem modernen regio-nalen Einkaufszentrum ausdrücklich. Seit Schließung des Kaufhauses in der Gorkistraße war jahrelang eher ein Negativtrend in der Geschäftsentwicklung zu beobachten und nur durch das hohe Engagement der verbliebenen Fachge-schäfte, Bäckereien, der großen Apotheke, des Drogeriemarkts der Kafferöste-rei und der vielen kleinen Markhändler und Geschäfte in der Passage, blieb Tegel-City -zumindest am Tag – eine angenehme und nachgefragte Ein-kaufsadresse für Reinickendorf.“, erklärte der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Fraktion und Erste Stellvertretende Fraktionsvorsitzende Gerald Walk.

Der von den Mietern beschriebene Umgang des Investors mit den noch verblie-benen Händlern wird bereits seit einiger Zeit öffentlich diskutiert. Daher findet auf Vorschlag der SPD im nächsten Wirtschaftsausschuss eine gemeinsame Beratung mit dem Investor und den betroffenen Mietern in einem gesonderten Tagesordnungspunkt statt.

„Wir hoffen, dass alle Seiten sich die Zeit nehmen, um ihre Positionen dem Aus-schuss darzulegen. Wir vertreten die Ansicht, dass die Weiterentwicklung des Standortes nicht nachhaltig gestört werden darf. Es ist aber für uns ebenfalls nicht hinnehmbar, dass Rechte von Gewerbetreibenden aus einem bereits vor Beginn des Umbaus bestehenden Mietverhältnis in Frage gestellt werden. Es bedarf dringend einer Einigung der beteiligten Parteien.“, legte der SPD-Frakti-onsvorsitzende Thorsten Koch die Position seiner Partei dar.

Reinickendorf, 29.05.2017

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