Kranzniederlegung zum Gedenken an die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft

Während der Kranzniederlegung betonte Uwe Brockhausen (Mitte) die Wichtigkeit der Arbeit mit Zeitzeugen für die Erinnerungskultur. Bild: Bezirksamt Reinickendorf

In mahnender Erinnerung an die Novemberpogrome des Hitler-Regimes gegen die deutschen Juden am 9. November 1938 und zum Gedenken an alle Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft fand heute eine Kranzniederlegung im Reinickendorfer Rathauspark statt – protokollarisch unterstützt von der Patenkompanie des Wachbataillons der Bundeswehr. Auf Einladung des Reinickendorfer Bezirksamtes und der Bezirksverordnetenversammlung wurde zugleich mit Rosen an die Opfer der Zerstörung des tschechischen Dorfes Lidice erinnert. Reinickendorfs stellvertretender Bezirksbürgermeister Uwe Brockhausen (SPD) sagte in seiner Rede: „Wir dürfen im Erinnern nicht nachlassen. Deshalb bin ich dankbar, dass heute so viele unserer Einladung gefolgt sind. Ein Schwerpunkt der Erinnerungskultur ist die Arbeit mit jungen Menschen und die Zusammenführung mit Zeitzeugen. Der Arbeitskreis Politische Bildung, der sich für die Aufarbeitung der Verbrechen in der Zeit des Nationalsozialismus und der Verständigung zwischen Berliner Schülerinnen und Schülern und Überlebenden des Massakers von Lidice einsetzt, hat sich darum in Reinickendorf sehr verdient gemacht.“

Bezirksamt Reinickendorf

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