Schollenfest 2026: Bürgermeisterin würdigt Ehrenamt und Zusammenhalt

Bezirksbürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner spricht mit Mikrofon vor Bäumen, dahinter uniformierte Spielleute und Gardegruppen.
Bezirksbürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner spricht ihr Grußwort während der großen Musikschau auf der Rodelbahn im Steinbergpark. Bild: © Th. English

Zwei Tage, fünf Generationen und unzählige Begegnungen: Beim Schollenfest 2026 hat die Freie Scholle am vergangenen Wochenende einmal mehr gezeigt, wie lebendig Tradition sein kann. Mit Musik, Kinderfest, Kindertheater, Musikschau, Festumzug, Korsofahrten und Fackelzug wurde gemeinsam gefeiert, zugleich wurde die besondere Gemeinschaft der Schollanerinnen und Schollaner sichtbar. Bezirksbürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner (CDU) begleitete das traditionsreiche Fest auch in diesem Jahr mit einem Grußwort. Sie würdigte insbesondere das außergewöhnliche ehrenamtliche Engagement, ohne das ein Fest dieser Größe nicht möglich wäre.

Musikschau und Kinderprogramm zum Auftakt

„Das Schollenfest ist weit mehr als ein großes Volksfest – es ist gelebte Nachbarschaft über Generationen hinweg. Hier werden Traditionen bewahrt, neue Ideen aufgenommen und Menschen zusammengebracht“, sagte die Bezirksbürgermeisterin. Der Festauftakt am Samstag bot ein abwechslungsreiches Programm für alle Generationen. Neben Musik und Kinderprogramm mit Kindertheater gehörten die große Musikschau und die Schollenfestparty am Rondell zu den Höhepunkten.

Festzug unter dem Motto „Alles auf Anfang“

Am Sonntag begann das traditionelle Programm bereits früh: Um 7 Uhr wurde zum Wecken geblasen. Es folgten die Korsofahrten der Schollenjugend und der große Festzug unter dem diesjährigen Motto „Alles auf Anfang“. Den festlichen Abschluss bildete am Abend der traditionelle Fackelzug. Ein besonderes Jubiläum konnte dabei ebenfalls gefeiert werden: Die Berliner Fahnenschwinger blicken auf 80 Jahre Vereinsgeschichte zurück und sind bis heute eng mit der Freien Scholle verbunden.

Dank an die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer

Für Bezirksbürgermeisterin Demirbüken-Wegner steht jedoch vor allem die Gemeinschaft hinter dem Fest im Mittelpunkt. Über fünf Generationen hinweg sei aus einer Wohnsiedlung eine Gemeinschaft entstanden, in der Zusammenhalt und ehrenamtliches Engagement bis heute großgeschrieben würden. „Mein besonderer Dank gilt dem Aufsichtsratsvorsitzenden Sascha Bräuer, dem Beirat und allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die dieses phänomenale Fest Jahr für Jahr mit so viel Herzblut möglich machen. Darauf können die Schollanerinnen und Schollaner mit Recht stolz sein“, so Demirbüken-Wegner.

Bezirksamt Reinickendorf

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