Drei neue Quasselbänke in Borsigwalde, Wittenau und im Märkischen Viertel

Eine bunt lackierte Bank auf einem Gehweg unter einem großen Baum, darauf sitzen zwei Frauen, umringt von vier Personen in orangefarbener Arbeitskleidung.
An der Ernststraße Ecke Räuschstraße in Borsigwalde präsentieren Auszubildende des Reinickendorfer Straßen- und Grünflächenamtes und gemeinsam mit Bürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner (M.) und der Einsamkeitsbeauftragten Katharina Schulz (3. v. r.) die neue Quasselbank in Gebrauch. Bild: © Bezirksamt Reinickendorf

Im Rahmen der Reinickendorfer Strategie gegen Einsamkeit wurden am 23. Juni 2026 drei weitere Standorte der beliebten „Quasselbänke“ offiziell ihrer Bestimmung übergeben.

Mit den neuen Plätzen in Borsigwalde, Wittenau und dem Märkischen Viertel wächst das Netzwerk der farbenfrohen Bänke im öffentlichen Raum weiter an. Ziel bleibt es, der sozialen Isolation entgegenzuwirken und die Kommunikation in den Kiezen unkompliziert zu stärken. Mit diesen Enthüllungen sind bereits 18 von insgesamt 20 bis Ende 2026 geplanten Bänken im Bezirk Reinickendorf erfolgreich aufgestellt.

Die drei neuen Standorte

Die drei neuen Standorte wurden sorgfältig ausgewählt, um den unterschiedlichen Bedürfnissen in den Ortsteilen gerecht zu werden.

In Borsigwalde steht die Bank an der Ernststraße Ecke Räuschstraße. Die Aufstellung an diesem Ort geht auf einen ausdrücklichen Bürgervorschlag aus dem Kiezdialog Borsigwalde des Teams der sozialraumorientierten Planungskoordination (SPK) zurück. Damit zeigt sich einmal mehr, wie direkt Bürgerwünsche im Bezirk umgesetzt werden können.

Eine bunt lackierte Bank auf einem Gehweg unter einem großen Baum, darauf sitzen zwei Frauen, umringt von vier Personen in orangefarbener Arbeitskleidung.
Auf dem Kirschblütenplatz in Wittenau probieren Auszubildende des Straßen- und Grünflächenamtes die frisch aufgestellte Quasselbank aus. Sie werden von der Einsamkeitsbeauftragten Katharina Schulz (l.) und Bürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner (r.) begleitet. Bild: © Bezirksamt Reinickendorf

In Wittenau steht die Bank auf dem Kirschblütenplatz. Der zentrale Platz ist bereits ein viel genutzter Treffpunkt für die Anwohnerinnen und Anwohner. Die neue Quasselbank lädt hier noch gezielter zum Verweilen, Innezuhalten und zum nachbarschaftlichen Austausch ein.

Im Märkischen Viertel steht die Bank am Seggeluchbecken. Als kleines, grünes Idyll bietet dieser Standort am Wasser ein wahres Kleinod zum Entspannen. Die Bank schafft hier eine Gelegenheit, in ruhiger Atmosphäre miteinander ins Gespräch zu kommen.

Ein Zeichen gegen Einsamkeit

Bezirksbürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner (CDU) weihte die neuen Standorte mit der Einsamkeitsbeauftragten Katharina Schulz ein und betonte: „Unsere Quasselbänke sind eine Erfolgsgeschichte, die zeigt, wie wichtig kleine, niedrigschwellige Angebote im Kiez sind. Mit den neuen Standorten an der Ernststraße, dem Kirschblütenplatz und am Seggeluchbecken setzen wir ein klares Zeichen gegen Einsamkeit. Besonders freut mich, dass wir mit Borsigwalde einen direkten Wunsch aus der Bürgerschaft realisieren konnten. Das zeigt: Die Reinickendorferinnen und Reinickendorfer wollen ihre Gemeinschaft aktiv mitgestalten.“

Sie dankte im Besonderen den Auszubildenden des Straßen- und Grünflächenamtes für das Aufstellen der Bänke.

Eine bunt lackierte Bank auf einem Gehweg unter einem großen Baum, darauf sitzen zwei Frauen, umringt von vier Personen in orangefarbener Arbeitskleidung.
Am Seggeluchbecken im Märkischen Viertel steht die neue Quasselbank im Grünen. Platz genommen haben die Einsamkeitsbeauftragte (l.) und die Bürgermeisterin (r.). Hinter der Bank stehen die Auszubildenden des Straßen- und Grünflächenamtes, die sie aufgestellt haben. Bild: © Bezirksamt Reinickendorf

Die letzten beiden Bänke kommen im September

Das erfolgreiche Projekt nähert sich damit bereits seinem Abschluss für dieses Jahr. Am 10. September 2026 werden die beiden letzten Bänke für das Jahr 2026 feierlich übergeben. Die finale, 20. Bank wird anschließend auf dem landeseigenen Friedhof Reinickendorf aufgestellt. Dieser hat erstmals Grabstellen für muslimische Bestattungen in Reinickendorf eingerichtet, ein wichtiger Schritt hin zu einer Bestattungskultur, die die Vielfalt des Bezirks sichtbar widerspiegelt.

Alle Anlaufstellen und Stammtische gegen Einsamkeit sind auf der Seite der Einsamkeitsbeauftragten des Bezirksamts zu finden.

Bezirksamt Reinickendorf

Die neuen Quasselbänke auf einen Blick

Borsigwalde: Ernststraße / Ecke Räuschstraße, 13509 Berlin
Wittenau: Kirschblütenplatz, 13437 Berlin
Märkisches Viertel: Seggeluchbecken, 13435 Berlin
Internet: https://www.berlin.de/ba-reinickendorf/politik-und-verwaltung/beauftragte/einsamkeit/

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