
Am Abend des 23. Januar fand in der Humboldt-Bibliothek der traditionelle Neujahrsempfang statt. Mehr als 150 Gäste aus Politik, Kultur und Bildung nahmen an der Veranstaltung teil, die einen Rückblick auf das vergangene Jahr bot und einen Ausblick auf 2026 eröffnete.
Bezirksstadtrat für Kultur, Harald Muschner (CDU) hob die positiven Entwicklungen des Jahres 2025 hervor. „Wir konnten insgesamt 500 Veranstaltungen mehr durchführen als im Jahr 2024. Das bedeutet, dass 10.000 Menschen mehr als im Vorjahr an unseren Angeboten teilgenommen haben. Diese Zahlen zeigen, dass die Nachfrage nach kulturellen und bildungsorientierten Veranstaltungen in Reinickendorf und Berlin wächst und den Bedarf an Orten und Angeboten widerspiegelt, die Menschen zusammenbringen und den Austausch fördern.“
Ein Schwerpunkt der Rede lag auf der Fortführung kultureller und bildungsbezogener Projekte. Muschner wies auf den 50. Geburtstag des Fontane-Hauses hin, das als Wahrzeichen des Märkischen Viertels ein bedeutendes Zentrum für Kultur und Bildung darstellt. Zudem wurden neue Formate wie der „Bühnentausch“ zwischen Bibliothek und Museum vorgestellt, die Kunst, Lesungen und Ausstellungen miteinander verbinden und neue Zielgruppen erreichen.
Auch die Demokratiebildung bleibt ein zentrales Thema für 2026. Bereits 2025 habe die Humboldt-Bibliothek hierzu mit Veranstaltungen wie dem Vortrag des Schriftstellers und Publizisten Marko Martin einen wichtigen Beitrag geleistet, betonte Muschner. „Diese Projekte zeigen, welch großes Potenzial in Reinickendorf steckt und wie wir Kultur und Bildung weiterentwickeln können.“
Abschließend rief der Bezirksstadtrat dazu auf, das neue Jahr mit Tatkraft und Begeisterung anzugehen, um Reinickendorf weiterhin als Ort erlebbarer Kultur und Bildung für alle zu stärken.
Bezirksamt Reinickendorf

