kräuterecke März 2015

korianderKoriander
Der Name Koriander leitet sich von dem griechischen Wort Koris für Wanze ab, weil er bischen nach Wanze riecht. Er ist ein uraltes Gewürzkraut, dessen Samen sich sogar im Grab von Tutenchamon fanden. In Südamerika und Asien werden vorwiegend die grünen Pflanzenteile aber auch der Samen an Gemüse- Fleisch- und Fischgerichten verwend. Das kräftige, moschusartige, zitronenähnliche Aroma gibt dem frischen Korianderkraut einen unverwechselbaren Charakter. Auch eine Biersorte, die in Sachsen-Anhalt und Sachsen beheimatete Gose, wird mit Koriander versetzt. Als Heilkraut reicht das Anwendungsgebiet von Appetitlosigkeit und Magenschmerzen über Durchfall, Blähungen und Völlegefühl bis zum Reizdarmsyndrom. Insbesondere das aus den Koriandersamen gewonnene ätherische Korianderöl gilt als starker Keimbekämpfer, der es sogar mit multiresistenten Krankenhauskeimen aufnehmen soll. Forschungen des Universitätsklinikums Freiburg schrieben vor allem dem Inhaltsstoff Linalool eine antimikrobielle (d.h. bakterien- und pilzfeindliche) Wirkung zu.

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