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Pilgerreise des Jugendhilfezentrums Haus Conradshöhe

Diese Projekte schaffen bleibende Erinnerungen und eröffnen neue Perspektiven für die Jugendlichen. Bild: Jugendhilfezentrum Haus Conradshöhe

In den Herbstferien 2025 machten sich 14 Jugendliche und 9 Betreuer:innen der Haus Conradshöhe gGmbH auf den Weg zu einer besonderen Reise: Sie pilgerten ab Porto über den portugiesischen Jakobsweg bis nach Santiago de Compostela. Das Haus Conradshöhe ist eine Einrichtung der Caritas im Norden Berlins, in der rund 100 Kinder und Jugendliche leben, die aus unterschiedlichen Gründen nicht in ihren Herkunftsfamilien aufwachsen können. Für einige von ihnen wurde der Jakobsweg zu einem Weg voller Gemeinschaft, Selbstvertrauen und persönlicher Entwicklung. Begleitet wurde die Gruppe von einem engagierten Team aus Pädagog:innen, Sozialarbeiter:innen und einer Psychotherapeutin. Für die Jugendlichen bedeutete diese Pilgerfahrt weit mehr als Urlaub oder Abenteuer.

Sie erlebten, was es heißt, Teil einer Gemeinschaft zu sein, an Grenzen zu stoßen und sie zu überwinden, Verantwortung füreinander zu übernehmen und Selbstvertrauen zu gewinnen. Viele von ihnen werden vielleicht zum ersten Mal spüren: „Ich kann das. Ich halte durch. Ich schaffe das.“ Solche erlebnispädagogischen Projekte sind in der Kinder- und Jugendhilfe von unschätzbarem Wert. Doch sie sind auch auf Unterstützung angewiesen – finanziell und ideell. Wer das Jugendhilfezentrum Haus Conradshöhe mit einer Spende unterstützen möchte, findet alle Infos unter: www.haus-conradshoehe.de Spendenbescheinigungen sind möglich. 

Tanja Frisch, Pädagogin im Haus Conradshöhe

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