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Kaffeewette 2026: Reinickendorf sammelte die meisten Pakete

Berliner Bezirksbürgermeisterinnen und -meister kamen im Ernst-Reuter-Saal zusammen und freuten sich über die gesammelten Kaffeepakete. Bild: Bezirksamt Reinickendorf

Berlin hat sein großes Herz auch bei der Kaffeewette 2026 bewiesen: Zum ersten Mal beteiligten sich alle zwölf Bezirke der Hauptstadt an der Aktion zugunsten der Kältehilfe und sammelten gemeinsam 18.847 Kaffeepakete. Reinickendorf sammelte mit 5822 erneut die meisten Kaffeepakete aller Bezirke und setzt damit ein kraftvolles Zeichen für Solidarität und Zusammenhalt in Zeiten grimmiger Kälte. Dem Sieger folgend platzierten sich die Bezirke Spandau mit 4224 und Neukölln mit 2010 Paketen.

Bezirksbürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner (CDU) begrüßte die Amtskolleginnen und -kollegen aller Bezirke heute Mittag im Foyer des Ernst-Reuter-Saales zur öffentlichen Bekanntgabe der Sammelergebnisse und sagte: „Dass Reinickendorf nun zum dritten Mal in Folge gewinnt, erfüllt mich mit großem Stolz. Aber viel wichtiger ist: Ganz Berlin hat gezeigt, wie viel Herz in dieser Stadt steckt. Mein Dank gilt allen Reinickendorferinnen und Reinickendorfern, den Unternehmen, Initiativen und Engagierten, die wieder einmal bewiesen haben, dass wir gemeinsam Großes bewegen können. Die Kältehilfe lebt von solchen Momenten der Menschlichkeit.“

Der Reinickendorfer Unternehmer Michael Lind, der die Aktion 2019 ins Leben rief, sowie seine Partner Ralf Oelmann, Hasan Ilter und Mike Baer haben mit ihrem Engagement erneut gezeigt, wie aus einer kleinen Idee eine berlinweite Bewegung werden kann. Vom 19. Januar bis einschließlich 5. Februar 2026 waren Berlinerinnen und Berliner aufgerufen, Kaffee zu spenden – mit dem Ziel möglichst viele Pakete für die Einrichtungen der Kältehilfe in ihren Bezirken zu sammeln, damit eine große Geldspende obendrauf kommt: Denn jeder Bezirk, der es schaffte mindestens 500 Kaffeepäckchen zu sammeln, erhält von Herrn Michael Lind oder seinen Aktionspartnern Ralf Oelmann, Hasan Ilter und Mike Baer je 2.500 Euro zusätzlich für die Kältehilfe im jeweiligen Bezirk.

Die sportliche Rivalität unter den Bezirken war dabei stets nur Mittel zum Zweck: „Den Fokus der Öffentlichkeit gerade in eisigen Zeiten auf die Bedürftigen in unserer Gesellschaft zu richten. Das ist Herrn Lind mit seiner Kaffeewette genial gelungen. Dafür gebührt ihm Dank und Anerkennung“, so Emine Demirbüken-Wegner.

Bezirksamt Reinickendorf

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