SPD fordert mehr Grün und Sitzplätze für die Gorkistraße in Tegel

Blick von oben in die gepflasterte Fußgängerzone Gorkistraße in Tegel mit jungen Bäumen, Cafétischen und Geschäften auf beiden Seiten
Die Fußgängerzone in der Gorkistraße wurde im Rahmen des Umbaus zum Tegel Quartier neu gestaltet. Bild: © DZ

Das Bezirksamt Reinickendorf muss endlich ein nachhaltiges Konzept zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität für die Gorkistraße in Tegel vorlegen und umsetzen. Sven Meyer, Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses, Angela Budweg, Mitglied der BVV-Fraktion Reinickendorf und Sprecherin für Stadtentwicklung, und SPD-Kandidat Samuel Märkt haben in einem Bürgerdialog über die Zukunft der Fußgängerzone in der Gorkistraße diskutiert. Dabei wurde deutlich: Die Menschen wünschen sich mehr Grün, Schatten, attraktive Sitzgelegenheiten und Spielmöglichkeiten für Kinder. Die Gorkistraße soll wieder ein Ort werden, an dem man nicht nur einkauft, sondern sich gerne aufhält und Zeit verbringt.

Seit 1978 Fußgängerzone, heute eine Betonfläche

Die 1978 eingerichtete Fußgängerzone in der Gorkistraße war ursprünglich mit zahlreichen Sitz- und Spielmöglichkeiten gestaltet. Heute wird der Bereich von vielen Menschen zunehmend als wenig einladende Betonfläche wahrgenommen. Angesichts der großen Herausforderungen, vor denen der stationäre Einzelhandel steht, muss sich das dringend ändern.

Eine attraktive Einkaufsstraße braucht mehr als Geschäfte. Sie braucht Aufenthaltsqualität und Orte, an denen Menschen gerne verweilen, sich begegnen und ihre Zeit verbringen. Mehr Grün, schattige Bereiche, gemütliche Sitzgelegenheiten und attraktive Spielmöglichkeiten für Kinder können dazu beitragen, die Gorkistraße für alle Generationen lebenswerter zu machen. Davon profitieren auch die Geschäfte und gastronomischen Betriebe vor Ort: Wo Menschen sich wohlfühlen, bleiben sie länger, kommen häufiger wieder und nutzen eher die Angebote des lokalen Einzelhandels und der Gastronomie. Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung müssen deshalb zusammengedacht werden.

Verantwortung liegt beim Bezirksamt

Die Verantwortung für die Gestaltung und Aufwertung der Fußgängerzone liegt beim Bezirksamt. Statt Stillstand braucht es dort endlich ein Umdenken und konkrete Maßnahmen. Ziel muss es sein, die Gorkistraße wieder zu einem attraktiven Zentrum in Tegel zu machen.

Die Stimmen aus der SPD

Sven Meyer, Abgeordneter im Berliner Abgeordnetenhaus: „Die Gorkistraße ist das Herz von Tegel. Für ein wirklich lebendiges Zentrum brauchen wir mehr als Ladengeschäfte. Wir brauchen darüber hinaus viel mehr Aufenthaltsqualität. Die Menschen sollen hier nicht nur einkaufen, sondern sich gerne aufhalten und Zeit verbringen, nur so können wir langfristig etwas gegen die Verödung von öffentlichen Räumen tun.“

Angela Budweg, stadtentwicklungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion in der BVV Reinickendorf: „Wenn wir den stationären Einzelhandel stärken wollen, müssen wir auch dafür sorgen, dass unsere Einkaufsstraßen attraktiv sind. Zu einer nachhaltigen Stadtentwicklung gehört, dass wir die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger genauso berücksichtigten, wie wirtschaftliche Entwicklungspotenziale und Umweltaspekte. Das Bezirksamt muss mit einem modernen Konzept für den öffentlichen Raum die Zukunft der Gorkistraße sichern.“

Samuel Märkt, Kandidat für das Berliner Abgeordnetenhaus: „Wir wollen eine Gorkistraße, die für alle Generationen attraktiv ist – für Familien mit Kindern genauso wie für ältere Menschen. Dazu gehören gute Sitzmöglichkeiten, Grün und Schatten ebenso wie Orte der Begegnung. Das Bezirksamt soll hier im Dialog mit den Bürger:innen und den Gewerbetreibenden eine Aufwertung der Straße mit geeigneten Maßnahmen umsetzen.“

Sven Meyer
Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin, SPD-Fraktion

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://die-dorfzeitung.de/spd-fordert-mehr-gruen-und-sitzplaetze-fuer-die-gorkistrasse-in-tegel/

Schreibe einen Kommentar

Deine Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Die mobile Version verlassen