
Reiner Schröter ist am 19. August 2026 im Alter von 80 Jahren gestorben. Der am 24. April 1946 geborene Reinickendorfer war über viele Jahre ehrenamtlich im Bezirk aktiv. Schröter hat regelmäßig die Debatten in der BVV verfolgt, die Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung sehr aktiv genutzt und die Themen eingebracht, die ihm und anderen Menschen im Bezirk wichtig waren.
In der Sitzung der BVV am 9. September hat Bezirksbürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner Reiner Schröter mit einem Nachruf gewürdigt. Sie nahm „Abschied von einem engagierten Bürger unseres Bezirks, einem aufmerksamen Begleiter der Kommunalpolitik und einem Menschen, dem das Märkische Viertel und seine Mitmenschen sehr am Herzen lagen. Nicht die große Geste bestimmte sein Wirken, sondern die kontinuierliche Bereitschaft, sich immer wieder von Neuem einzusetzen.“
Sein besonderes Augenmerk galt den Anliegen älterer Menschen. Als Mitglied der Seniorenvertretung setzte er sich dafür ein, dass Seniorinnen und Senioren gehört und ihre Bedürfnisse berücksichtigt werden. Dabei ging es ihm um ganz konkrete Fragen des Alltags: „um Begegnung und Nachbarschaft, um soziale Teilhabe, um Einsamkeit im Alter, um sichere Wege und um erreichbare Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner“.
Mit Reiner Schröter verliert der Bezirk einen engagierten Seniorenvertreter und einen verlässlichen Partner der Bezirksverordnetenversammlung. Die Bürgermeisterin betonte: „Menschen wie Reiner Schröter hinterlassen Spuren, durch Verlässlichkeit, durch Haltung, durch die Bereitschaft, Verantwortung für andere zu übernehmen. Wir werden Reiner Schröter und sein Engagement in dankbarer Erinnerung behalten.“
Bis zuletzt war Reiner Schröter auch in der Projektgruppe Schäfersee aktiv. Sie erinnert mit diesen Worten an ihn:
„Wir, die Projektgruppe Schäfersee, trauern um einen Menschen, der unsere Gemeinschaft durch unermüdliches politisches Engagement, tiefen Gerechtigkeitssinn und unerschütterliche Prinzipien geprägt hat. Bis ins hohe Alter hinein war die Gestaltung unserer Gesellschaft kein bloßes Interesse, sondern seine Lebensaufgabe. Besonders für die ältere Generation setzte er sich immer wieder aktiv für bessere Lebensbedingungen ein. Wir verlieren einen streitbaren, aber stets fairen Geist und einen lieben Menschen. Unser tiefes Mitgefühl gilt der Familie.“
DZ