
Wechsel an der Spitze des Caritas-Hospizes Katharinenhaus in Berlin-Reinickendorf: Katharina Kreuschner übernahm am 1. September 2026 die Leitung des Hospizes. Sie folgt auf Martin Wiegandt, der nach sechs Jahren im Katharinenhaus in den Ruhestand ging.
Martin Wiegandt prägte das Haus von Beginn an
Martin Wiegandt hatte am 1. September 2020, dem Eröffnungstag des Katharinenhauses, seinen ersten Arbeitstag und war damit von Beginn an maßgeblich an der Entwicklung des Hospizes beteiligt. Unter seiner Leitung ist es gelungen, Mitarbeitende, Ehrenamtliche, Netzwerkpartner und den Förderverein eng zusammenzubringen und gemeinsam eine starke Grundlage für die Entwicklung des Hauses zu schaffen. Mit seiner besonderen Art, Menschen mitzunehmen, zu verbinden und für die gemeinsame Aufgabe zu begeistern, hat Herr Wiegandt das Katharinenhaus nachhaltig geprägt.
„Martin Wiegandt hat das Katharinenhaus über viele Jahre mit großer fachlicher Kompetenz und vor allem mit viel Menschlichkeit geführt. Es ist ihm gelungen, Menschen zusammenzubringen und gemeinsam mit ihnen einen Ort weiterzuentwickeln, an dem schwerstkranke und sterbende Menschen sowie ihre Angehörigen Sicherheit, Zuwendung und Würde erfahren. Dafür sind wir ihm sehr dankbar“, sagt Dr. Sven Reisner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Caritas Gesundheit Berlin. „Für seinen neuen Lebensabschnitt wünschen wir ihm von Herzen alles Gute, Gesundheit und viele schöne Momente.“
Palliative-Care-Expertin mit langjähriger Führungserfahrung
Mit Katharina Kreuschner (40 Jahre) übernimmt eine erfahrene Führungskraft aus der Hospiz- und Palliativarbeit die Leitung. Die studierte Palliative-Care-Expertin ist seit 2016 im Hospizbereich tätig und verfügt über langjährige Erfahrung in Personalführung, strategischer Weiterentwicklung und Ehrenamtsmanagement. Zuletzt war sie stellvertretende Leitung des Stephanus-Hospizdienstes sowie verantwortliche Koordinatorin des Stephanus-Kinderhospizdienstes. Neben einem Masterabschluss in Palliative Care bringt sie unter anderem Qualifikationen in der Trauerbegleitung, Notfallseelsorge und im Management von Sozialunternehmen mit.
„Ich freue mich sehr darauf, gemeinsam mit dem Team die erfolgreiche Arbeit des Katharinenhauses fortzuführen. Mir ist wichtig, Menschen und ihre Angehörigen in dieser besonderen Lebensphase fachlich kompetent, zugewandt und verlässlich zu begleiten“, sagt Katharina Kreuschner.
Auch die Zusammenarbeit mit Angehörigen, Ehrenamtlichen sowie den medizinischen, pflegerischen, kirchlichen und sozialen Partnern in Berlin und darüber hinaus möchte Kreuschner weiter stärken. Damit steht der Leitungswechsel zugleich für Kontinuität und Weiterentwicklung: Das Katharinenhaus bleibt ein Ort, an dem die individuellen Bedürfnisse schwerstkranker und sterbender Menschen im Mittelpunkt stehen, familiär, herzlich und getragen von christlich-sozialen Werten.
14 Gästezimmer und zwei Besuchszimmer
Das katholische Caritas-Hospiz Katharinenhaus in Berlin-Reinickendorf ist Teil der Caritas Gesundheit Berlin gGmbH und unterstützt und begleitet schwerstkranke und sterbende Menschen sowie ihre Angehörigen. Im Mittelpunkt steht eine qualitativ hochwertige, individuelle, intensive und bedarfsgerechte Betreuung Sterbender. Ziel ist es, ihnen ein Höchstmaß an Lebensqualität zu ermöglichen.
Das Versorgungsangebot umfasst auch individuell gewünschte Dienstleistungen, Unterstützung durch den Sozialdienst und Begleitung durch die Seelsorge. Das Caritas-Hospiz Katharinenhaus bietet 14 Gästezimmer und zwei Besuchszimmer. Weitere Informationen stehen auf caritas-gesundheit.de.
Dana Arp
Caritas Gesundheit Berlin