
Am Samstag, 12. September 2026, lädt das Landesarchiv Berlin in Kooperation mit dem Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchiv (BBWA) von 10 bis 16 Uhr zum Tag des offenen Denkmals in seine Räumlichkeiten ein.
Das Landesarchiv Berlin befindet sich in einem ehemaligen Fabrikgebäude in Borsigwalde. Der über 20.000 m² große, denkmalgeschützte Backsteinbau ist Teil einer Gesamtanlage, die die Eigentümer der Deutschen Waffen- und Munitionsfabriken (DWM) 1906-18 errichten ließen. Vor genau 25 Jahren wurde das Gebäude zu einem modernen Archivzweckbau umgestaltet, um die Bestände des ehemaligen Landesarchivs Berlin (West) und des Stadtarchivs Berlin (Ost) unter einem Dach zu vereinen.
Bei Führungen durch sonst nicht zugängliche Teile des Gebäudes, durch die Magazine und über das Gelände können die Gäste Einblicke in historische Hintergründe und aktuelle Archivarbeit am Eichborndamm gewinnen.
Eine Besonderheit in diesem Jahr ist die Gastpräsentation des Museums Reinickendorf in der Dauerausstellung zum Thema Zwangsarbeit. Die Vitrine zum Historischen Ort „Krumpuhler Weg“ macht darauf aufmerksam, dass in Reinickendorf während des zweiten Weltkriegs mehr als 140 Lager für Zwangsarbeiter*innen rund um Industriestandorte wie die DWM oder die Borsigwerke existierten.
Das detaillierte Programm zum Tag des offenen Denkmals im Landesarchiv kann online eingesehen werden. Der Eintritt ist frei.
Mareike Vennen
Landesarchiv Berlin
Infos zur Veranstaltung
Datum: Samstag, 12. September 2026, 10 bis 16 Uhr
Ort: Landesarchiv Berlin, Eichborndamm 115–121, 13403 Berlin-Reinickendorf
Eintritt: Eintritt frei
Veranstalter: Landesarchiv Berlin in Kooperation mit dem Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchiv
Internet: landesarchiv-berlin.de/tag-des-offenen-denkmals-2026-im-landesarchiv-berlin
Anfahrt: Bus 221 bis Landesarchiv, S25 Eichborndamm, U6 Scharnweberstraße, U8 Rathaus Reinickendorf