Bauarbeiten beendet, A111-Zubringer bleibt gesperrt

Mann lehnt an einer rot-weißen Absperrung vor der gesperrten Autobahnauffahrt zum Tegel-Tunnel
Felix Schönebeck steht an der Absperrung vor der gesperrten Autobahnauffahrt Antonienstraße, dahinter führt der Zubringer in den Tegel-Tunnel. Bild: © Felix Schönebeck

Der Ortsteil Reinickendorf im gleichnamigen Bezirk hat seit Jahren mit den Einschränkungen durch die U6-Baumaßnahme der BVG zu kämpfen. So gibt es unterhalb einiger U6-Brücken nach wie vor Vollsperrungen, wie zum Beispiel in der Otisstraße, die als Verbindung nach Tegel dient. Hinzu treten umfangreiche und langandauernde Straßenbaumaßnahmen im gesamten Wohngebiet. Seit zwei Monaten ist auch die Wittestraße als direkte Verbindung in den Norden des Bezirks in beide Richtungen voll gesperrt.

Besonders belastend ist jedoch für Autofahrer, dass der Autobahnzubringer von der Antonienstraße immer noch gesperrt ist, obwohl es dafür offensichtlich keinen Grund mehr gibt. Die Bauarbeiten an der U6-Brücke entlang der Scharnweberstraße sind längst abgeschlossen, das Gerüst wurde entfernt. Doch Autofahrer müssen noch immer den Umweg über den Kurt-Schumacher-Damm fahren, anstatt sich durch den Tegel-Tunnel auf den Weg in die Innenstadt zu machen.

Forderung an die Autobahn GmbH

Der Reinickendorfer Bezirksverordnete und Direktkandidat für das Berliner Abgeordnetenhaus, Felix Schönebeck, fordert daher von der Autobahn GmbH, dass diese den A111-Zubringer unverzüglich für den Verkehr öffnet: „Die vielen Baustellen sind eine echte Belastungsprobe für Reinickendorf. Nachdem sich die U6-Baumaßnahme weiter verzögert und sich die Bauzeit verdoppelt hat, müssen jetzt alle Möglichkeiten genutzt werden, um die Einschränkungen für die Menschen so schnell wie möglich zu beseitigen. Wenn die Bauarbeiten beendet sind, müssen auch die Baustellen und Sperrungen verschwinden. Der Autobahnzubringer in den Tegel-Tunnel ist daher unverzüglich zu öffnen!“

Auch zwischen Eichborndamm und Seidelstraße fehlt ein Meter Leitplanke

Gleiches gilt für die Öffnung des Autobahnabschnitts zwischen Eichborndamm und Seidelstraße. Die Sperrung führt noch immer dazu, dass Autofahrer stadtauswärts die Autobahn am Eichborndamm verlassen und dann über die Seidelstraße wieder befahren müssen, weil an der Brücke die etwa einen Meter lange Verbindung zwischen Leitplanken und Brückenbauwerk fehlt.

Schönebeck hat dafür kein Verständnis mehr: „Vor über zehn Wochen hatte man mir auf Nachfrage mitgeteilt, dass die Arbeiten abgeschlossen sind, aber noch letzte ‚technische Abstimmungen‘ zwischen der Autobahn GmbH und der BVG stattfinden müssen, bevor man die Leitplanke montiert und die Strecke wieder freigegeben wird. Die Wochen vergehen, aber die Sperrung bleibt bestehen. Hier muss jetzt etwas passieren!“

Der Autobahnabschnitt zwischen Eichborndamm und Seidelstraße ist seit Mai 2024 gesperrt, die Autobahnauffahrt Antonienstraße seit März 2023.

Felix Schönebeck
Bezirksverordneter in Reinickendorf

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