
Mit dem feierlichen Spatenstich für den Umbau des ehemaligen Terminal A des Flughafens Tegel beginnt ein weiterer Meilenstein in der Entwicklung des Zukunftsstandortes Berlin TXL. Künftig wird das denkmalgeschützte Gebäude als Campus der Berliner Hochschule für Technik (BHT) genutzt und damit zu einem Ort für Lehre, Forschung und Innovation.
Die Ansiedlung der Berliner Hochschule für Technik ist ein zentraler Baustein der Entwicklung von Berlin TXL. Das ehemalige Flughafengelände wandelt sich Schritt für Schritt zu einem europaweit bedeutenden Innovations- und Forschungsstandort.
Gemeinsam mit dem Senator für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, Christian Gaebler, der Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege, Dr. Ina Czyborra, sowie der Präsidentin der Berliner Hochschule für Technik, Dr. Julia Neuhaus, nahm Bezirksbürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner am feierlichen Spatenstich teil.
„Für Reinickendorf beginnt mit dem Umbau des ehemaligen Flughafens Tegel ein neues Kapitel. Wo einst Flugzeuge starteten und landeten, entsteht künftig ein Ort des Wissens, der Forschung und der Innovation. Die Berliner Hochschule für Technik wird unseren Bezirk als Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort nachhaltig stärken und jungen Menschen beste Bedingungen für Studium, Forschung und Entwicklung bieten. Die Entwicklung des ehemaligen Flughafens ist dabei weit mehr als ein Bauprojekt, sie schafft Perspektiven für kommende Generationen, fördert die enge Vernetzung von Hochschule und Wirtschaft und setzt ein starkes Zeichen für die Zukunft Reinickendorfs. Darauf können wir mit Recht stolz sein“, erklärt Bezirksbürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner (CDU).
25.000 Quadratmeter für Lehre und Forschung
Im ehemaligen Terminal A entstehen auf rund 25.000 Quadratmetern moderne Flächen für Lehre, Forschung und Begegnung. Nach derzeitiger Planung soll der neue Campus ca. 2030 eröffnet werden und Platz für 2.500 Studierende bieten.
Orientierungstürme bleiben erhalten
Besonderes Augenmerk liegt auf dem denkmalgerechten Umbau des ehemaligen Flughafengebäudes. Die charakteristische Grundstruktur der Ankunftsebene bleibt erhalten. Auch die markanten, farbigen Orientierungstürme werden restauriert und bleiben als prägendes Gestaltungselement bestehen. Das Erscheinungsbild der Fassade wird weitgehend bewahrt und zugleich durch eine moderne Verglasung ergänzt.
Neben Hörsälen, Seminarräumen und Forschungsflächen wird auch ein großes Gewächshaus entstehen, das Raum für Pflanzen- und Klimaexperimente bietet. Lediglich ein kleiner Gebäudeteil wird neu errichtet, dort soll künftig die Mensa untergebracht werden.
So entsteht ein harmonischer Dialog zwischen historischer Architektur und zeitgemäßer Hochschulnutzung, mit dem Ziel, den ursprünglichen Gebäudebestand weiterhin ablesbar zu machen und gleichzeitig den Anforderungen eines modernen Campus gerecht zu werden.
Bezirksamt Reinickendorf