Abriss der Brandruinen am Tegeler S-Bahnübergang beginnt

Nahaufnahme der Brandruine mit dem Schriftzug Kontakte, zerrissene Planen auf dem Dach
Seit Jahren bieten die ausgebrannten Pavillons am S-Bahnübergang in der Gorkistraße in Tegel ein trauriges Bild. Bild: © Felix Schönebeck

Vor mehr als drei Jahren, am 11. Mai 2023, wurden bei einem Brand in Tegel die Pavillons am S-Bahn-Übergang in der Gorkistraße zerstört. Grund für den Brand war ein vertrockneter Baum im Außenbereich, der in Flammen aufging und auf die Gebäude übergriff. Glücklicherweise sind keine Personen zu Schaden gekommen. Die Berliner Feuerwehr konnte mit 56 Einsatzkräften zwar den Brand der Dachkonstruktion löschen, zurück blieben jedoch nur noch abrissreife Brandruinen.

Bauzäune und wehende Planen

Doch der Abriss ließ nun über drei Jahre auf sich warten. Anwohner und Passanten ärgerten sich zunehmend darüber, dass die mit Bauzäunen abgesperrten und mit mittlerweile davonwehenden Planen abgespannten Brandruinen den öffentlichen Raum verschandeln. Doch das hat jetzt ein Ende, wie der Reinickendorfer Bezirksverordnete Felix Schönebeck mitteilte: „Der Abriss beginnt, der Schandfleck verschwindet. Nach über drei Jahren des Stillstands wird es allerhöchste Zeit. Das ist ein guter Tag für Tegel, auf den viele Menschen lange gewartet haben!“

Rechtsstreit war der Grund

Laut Schönebeck war ein komplexer und langjähriger Rechtsstreit Grund dafür, dass lange Zeit der Abriss nicht begonnen werden konnte. Dieser Rechtsstreit sei jetzt durch ein entsprechendes Gerichtsurteil abgeschlossen. Über die zukünftige Nutzung der Fläche sei jedoch noch nicht final entschieden.

Felix Schönebeck
Bezirksverordneter in Reinickendorf

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