Trinkwasser und Sonnenhüte für wohnungslose Menschen am Schäfersee

Zwei Mitarbeitende von Fixpunkt e. V. und Gesundheitsstadtrat Uwe Brockhausen stehen an einem Lastenrad mit Trinkflaschen, Bechern, Sonnencreme und Sonnenhüten unter Bäumen am Schäfersee.
Zwei Mitarbeitende von Fixpunkt e. V. verteilen gemeinsam mit Gesundheitsstadtrat Uwe Brockhausen (rechts) am Schäfersee Trinkwasser, Sonnenhüte und Sonnenschutzmittel. Bild: © Bezirksamt Reinickendorf

Anlässlich des bundesweiten Hitzeaktionstages am 11. Juni engagierte sich Gesundheitsstadtrat Uwe Brockhausen (SPD) gemeinsam mit verschiedenen Partnerinnen und Partnern für den Schutz besonders hitzebelasteter Menschen in Reinickendorf. Mit unterschiedlichen Aktionen wurde auf die gesundheitlichen Folgen von Hitze aufmerksam gemacht und praktische Unterstützung für besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen geleistet.

Hitzeschutz als Gemeinschaftsaufgabe

Gesundheitsstadtrat Uwe Brockhausen erklärt: „Extreme Hitze stellt eines der größten klimabedingten Gesundheitsrisiken für die Bevölkerung dar. Besonders ältere Menschen, Säuglinge und Kleinkinder, Schwangere, Menschen mit Vorerkrankungen sowie wohnungslose Menschen sind durch hohe Temperaturen gefährdet. Hitzeschutz ist deshalb eine Gemeinschaftsaufgabe. Mit dem Hitzeaktionstag möchten wir nicht nur praktische Unterstützung leisten, sondern auch dafür sensibilisieren, aufeinander zu achten und besonders gefährdete Menschen im Blick zu behalten.“

Aktion am Schäfersee

Gemeinsam mit Fixpunkt e. V. wurden am Schäfersee Trinkwasserflaschen der Berliner Bärenhitze-Kampagne, Sonnenhüte sowie Sonnenschutzmittel an obdachlose und bedürftige Menschen verteilt. Ziel der Aktion war es, Menschen niedrigschwellig zu erreichen und über die gesundheitlichen Risiken extremer Hitze zu informieren.

Fixpunkt e. V. ergänzt: „Unsere Arbeit zeigt uns immer wieder, wie wichtig direkte Unterstützung für wohnungslose Menschen gerade an heißen Tagen ist. Besonders für unsere Zielgruppen hat Hitzeschutz nicht immer die oberste Priorität, daher ist es uns ein Anliegen, auf die Gefahren und Schutzmaßnahmen hinzuweisen. Bereits einfache Maßnahmen wie ausreichendes Trinken, Sonnenschutz und Möglichkeiten zur Abkühlung können helfen, gesundheitliche Risiken bei Hitze zu reduzieren. Deshalb ist es wichtig, Menschen direkt dort zu erreichen, wo sie sich aufhalten.“

Hitzeaktionsplan wird fortgeschrieben

Der bundesweite Hitzeaktionstag macht auf die gesundheitlichen Folgen von Hitze aufmerksam und wirbt für Vorsorge, Information und gegenseitige Unterstützung. Das Bezirksamt Reinickendorf baut seine Maßnahmen zum gesundheitlichen Hitzeschutz kontinuierlich aus. Der bezirkliche Hitzeaktionsplan wird derzeit fortgeschrieben und um weitere Maßnahmen zum Schutz besonders gefährdeter Bevölkerungsgruppen ergänzt.

Weitere Informationen zum Hitzeschutz in Reinickendorf stehen auf den Seiten des Bezirksamts unter berlin.de.

Bezirksamt Reinickendorf

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