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„Sport macht Schule“, Sportkisten und faires Kicken an der Albrecht-Haushofer-Schule

v.l.n.r. Elisabeth Kracker (Schulsozialarbeiterin), Vivien Schwarz (Freizeitsport-Team der GSJ), Tobias Dollase (Sport- und Schulstadtrat) und Kerstin Kromer Neefe (Schulleiterin) bei der Übergabe der Sportkisten der GSJ an die Albrecht-Haushofer-Schule. Bild: BA Reinickendorf

Die Albrecht-Haushofer-Schule möchte ihr Profil „Sport und Bewegung“ ausbauen.
Daher hat Leiterin Kerstin Kromer-Neefe ihre Schule für mehrere sportliche Events
angemeldet und veranstaltet regelmäßig Sportaktionstage, unter anderem mit dem
Landessportbund. Wirklich Leben eingehaucht bekommen diese Projekte aber nur
mithilfe der Schülerinnen und Schüler.
Über das Programm „Sport macht Schule“ der Sportjugend Berlin und des
Landessportbund Berlin wurden für das Projekt „Bewegte Pause“ beispielsweise
sieben Schüler zu Sporthelfern ausgebildet. Sie sollen mithilfe von Sportkisten ihre
Mitschülerinnen und Mitschüler in der Pause zum Sportmachen animieren. In den
Kisten befinden sich verschiedene Sportgeräte sowie Ball-, Bewegungs- und
Koordinationsspiele. Partner dieses Projekts ist die Gesellschaft für Sport und
Jugendsozialarbeit (GSJ). Eine Fachkraft der GJS hat die Ausbildung der Schüler
übernommen. Bei der offiziellen Übergabe der Sportkisten war Schul- und
Sportstadtrat Tobias Dollase (parteilos für die CDU) anwesend. Er dankte den sieben
Schülern für ihr Engagement und regte an, auch noch Mädchen für diese
Sporthelfer-Ausbildung zu gewinnen.
Ein weiteres Projekt, das Schulleiterin Kromer-Neefe an die Schule geholt hat, ist
KickFair des gleichnamigen Vereins, der bundesweit 50 Standorte hat. Hierbei geht
es um einen multidisziplinären Ansatz. Durch Straßen-Fußball können die
Schülerinnen und Schüler einen fairen und regelbasierten Umgang miteinander
trainieren. Das kann sich positiv auf ihr gesamtes Sozialverhalten und ihr
Selbstbewusstsein auswirken. Ein Team von drei KickFair-Trainern kommt
regelmäßig an die Schule, baut einen Straßen-Fußball-Court auf und übt mit den
Jugendlichen der 7., 8. und 9. Klassen, wie sie selbst Spielregeln besprechen, fair
spielen und zum Schluss ihr Spiel auswerten können. Ziel ist, dass die Schülerinnen
und Schüler künftig ihre Spiele eigenständig in den Pausen auf einem Straßen-
Fußball-Court nach diesem erlernten Schema organisieren. Das Angebot von
KickFair ist für Schulen kostenfrei. Weitere Informationen unter: www.kickfair.org

Bezirksamt Reinickendorf

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