So soll der Franz-Neumann-Platz nach dem Umbau aussehen

Visualisierung eines begrünten Stadtplatzes mit Pflasterweg, Staudenbeeten, Bäumen und Wasserspiel.
Die Visualisierung zeigt den künftigen Franz-Neumann-Platz mit geschwungenen Pflanzflächen, breitem Pflasterweg, einem Wasserspiel und Außengastronomie an der Häuserzeile. Bild: © GRIEGER HARZER DVORAK Landschaftsarchitekten

Seit April 2026 laufen die bauvorbereitenden Maßnahmen zur Sanierung des Franz-Neumann-Platzes. Zur Sicherung der Baustelle wurden Bauzäune errichtet. Der Gehweg im hinteren Bereich bleibt vorerst zugänglich, sodass die Erreichbarkeit für Anwohner und Gewerbetreibende gewährleistet ist.

Im Zuge der ersten Arbeiten werden die Pergola und der Brunnen zurückgebaut sowie bestehende Befestigungen entfernt.

Der Siegerentwurf stammt aus dem Wettbewerb 2020

Die anschließende Neugestaltung erfolgt auf Grundlage des Siegerentwurfs des Architekturbüros Grieger Harzer Landschaftsarchitekten GbR aus dem freiraumplanerischen Wettbewerb 2020. Ziel ist eine behutsame Weiterentwicklung der bestehenden Struktur: Durch Öffnungen des begrünten Walls wird der Platz stärker zur Residenzstraße hin geöffnet, während der innere Bereich als geschützter Aufenthaltsraum erhalten bleibt.

Der Lageplan zeigt, wie sich der neu gestaltete Platz zwischen die umliegenden Straßenzüge einfügt und wie die Grünflächen neu geordnet werden. Bild: © GRIEGER HARZER DVORAK Landschaftsarchitekten

„Grüne Kissen“ und barrierefreie Wege

Die Grünflächen werden neu geordnet und als „Grüne Kissen“ mit Rasen- und Pflanzbereichen gestaltet. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Barrierefreiheit: Natursteinpflaster sorgt für eine sichere und komfortable Nutzung, ergänzt durch ein Plattenband zur klaren Wegeführung entlang der Gastronomie- und Gewerbebereiche.

Der Brunnenbereich wird ebenfalls aufgewertet; die vorhandenen Plastiken bleiben erhalten und werden in ein neues Wasserspiel integriert.

Zwei Jahre Bauzeit

„Die Neugestaltung des Franz-Neumann-Platzes ist ein wesentlicher Beitrag zur nachhaltigen Verbesserung der Aufenthaltsqualität im Quartier und zur zukunftsfähigen Entwicklung des Platzes. Gleichzeitig ist ein derartiges Vorhaben mit erheblichen planerischen, technischen und organisatorischen Anforderungen verbunden. Die erforderlichen Abstimmungen mit den beteiligten Akteuren, insbesondere mit den Berliner Verkehrsbetrieben, den Berliner Wasserbetrieben sowie der zuständigen Senatsverwaltung, sind aufwändig, jedoch unverzichtbar. Nur so kann sichergestellt werden, dass ein Platz entsteht, der den Anforderungen an Barrierefreiheit, Aufenthaltsqualität und Stadtklima gleichermaßen gerecht wird.“, erklärt Sebastian Pieper (CDU), Bezirksstadtrat der Abteilung Ordnung, Umwelt und Verkehr des Bezirksamtes Reinickendorf.

Die Baumaßnahme umfasst 2 Jahre und wird durch das Städtebauprogramm „Lebendige Zentren und Quartiere“ finanziert.

Die Darstellungen zeigen den Wettbewerbsentwurf

Die auf dieser Seite gezeigten Visualisierungen, der Lageplan und die Skizzen stammen aus dem Wettbewerbsentwurf und wurden der Dorfzeitung vom Büro GRIEGER HARZER DVORAK Landschaftsarchitekten zur Veröffentlichung überlassen. „Zwischenzeitlich haben sich in der Planung einzelne Details etwas geändert, aber die Darstellungen geben den Entwurf am anschaulichsten wieder und sind zur Veröffentlichung freigegeben“, schrieb Stefan Grieger dazu der Redaktion.

Weitere Unterlagen zum Wettbewerb hat die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen unter berlin.de/sen/bauen veröffentlicht.

DZ

Infos zur Baumaßnahme

Datum: Bauvorbereitung seit April 2026, Bauzeit 2 Jahre
Ort: Franz-Neumann-Platz, an der Residenzstraße, Berlin-Reinickendorf
Entwurf: GRIEGER HARZER DVORAK Landschaftsarchitekten, Siegerentwurf des freiraumplanerischen Wettbewerbs 2020
Finanzierung: Städtebauprogramm „Lebendige Zentren und Quartiere“
Veranstalter: Bezirksamt Reinickendorf von Berlin

Die Konzeptskizze benennt die Leitgedanken des Entwurfs: Blickbeziehungen, Perforation des Walls, Baumerhalt durch Topografie, barrierefreie Zugänge und ein Maximum an Grün. Bild: © GRIEGER HARZER DVORAK Landschaftsarchitekten

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://die-dorfzeitung.de/so-soll-der-franz-neumann-platz-nach-dem-umbau-aussehen/

Die mobile Version verlassen