Stauf´s Kolumne Januar 2016

Liebe Leser, zunächst wünsche ich Ihnen ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr. Mögen Sie von Schicksalsschlägen jeder Art verschont und vor allem gesund bleiben. Was mir schon seit langem am Herzen liegt und was ich heute kurz zur Sprache bringen möchte, sind Äußerungen gegenüber der Dorfzeitung,  die nach meinem Verständnis weit unter der Gürtellinie lagen. Die schärfsten waren die, dass das Blatt „auf den Index gehöre“, und der Vorwurf der Unprofessionalität in der redaktionellen Arbeit, wie etwa der, „Gut gewollt aber nicht gut gemacht“. In keinem einzigen Fall sind diese verbalen Attacken sachlich begründet gewesen, geschweige denn mit konstruktiven Vorschlägen unterlegt worden. Und dazu verstecken sich dann die Autoren gerne hinter nichtssagenden Fantasienamen oder Initialen, z.T. noch garniert mit einem Doktortitel. Wie mutig ist das denn? Ich habe den Eindruck, dass diejenigen, die es angeht, sich ihren Frust aus dem Alltagsleben von der Seele schreiben wollten.  Anders ist das nicht zu erklären. Und ich bin jetzt mal wirklich neugierig, ob es aufgrund meiner „Kopftuchkolumne“ in der vergangenen Ausgabe nicht mindestens eine Zuschrift gibt, die mich zum Islamisten stempeln und mich nach „drüben“ – also heute wäre das dann wohl Saudi Arabien – schicken will. Liebe Leser, die es angeht, das Niveau der Dorfzeitung im redaktionellen Teil bestimmen Sie mit Ihren Zuschriften zu einem ganz wesentlichen Teil selbst mit. Beschweren Sie sich bitte nicht, wenn es Ihnen nicht gefällt. Meinungen werden, wie Sie es selbst wissen, in der Dorfzeitung nicht abgeblockt. In welchen Medien gibt es das außer in den sogenannten sozialen Netzwerken? Ich freue mich schon jetzt auf weitere fruchtbare, nicht furchtbare Diskussionen. Herzlichst IHR Ulrich Stauf

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