CDU will Lärmschutz an der A111 überprüfen lassen

Die A111 in Heiligensee

Die CDU-Fraktion hat einen Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung Reinickendorf durchgesetzt, wonach noch vor den kommenden Sanierungsmaßnahmen an der A111 Lärmschutzuntersuchungen durchgeführt werden sollen, damit deren Ergebnisse noch in die Planungen einfließen können.

„Wir wissen, dass die Verkehrsbelastung auf der Autobahn A111 durch den ständig wachsenden Pendlerverkehr deutlich zugenommen hat. Dadurch steigt natürlich auch die Lärmbelastung im Umfeld der Autobahn, zumal die heutigen Verkehrsströme bei der ursprünglichen Planung lange vor der Deutschen Einheit noch gar nicht absehbar waren.

Wir wollen die Gelegenheit der geplanten umfangreichen Sanierungsarbeiten an der A111 nutzen, um gegebenenfalls auch den Lärmschutz den aktuellen Erfordernissen anzupassen. Dazu müssten aber auch aktuelle Untersuchungen zur Lärmbelastung stattfinden“, erklärt die Bezirksverordnete und stellvertretende Vorsitzende der CDU Heiligensee, Konradshöhe und Tegelort, Sylvia Schmidt, den Antrag der CDU.

Im Verkehrsausschuss hatten überraschend nur CDU, FDP und Linkspartei für den Antrag gestimmt. Die SPD sprach sich gegen die Lärmuntersuchungen aus, Grüne und AfD enthielten sich der Stimme. Sylvia Schmidt: „Ich habe mich über das Abstimmungsverhalten im Fachausschuss sehr gewundert. Insbesondere aus Heiligensee gibt es Beschwerden über den zunehmenden Verkehrslärm und ich kann nicht nachvollziehen, warum man sich gegen entsprechende Untersuchungen sträubt.“

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