
Vom 29. Juni bis zum 5. Juli 2026 hat sich das Bezirksamt Reinickendorf an einer berlinweiten Schwerpunktwoche der Ordnungsämter gegen das unsachgemäße Entsorgen von Zigarettenkippen im öffentlichen Raum beteiligt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ordnungsamtes führten während der Aktionswoche verstärkt an Orten mit hohem Besucheraufkommen sowie an bekannten Verschmutzungsschwerpunkten im Bezirk Kontrollen durch. Die Einsätze erfolgten sowohl in Uniform als auch in ziviler Kleidung.
250 bis 3.000 Euro Bußgeld
Zigarettenkippen gehören zu den am häufigsten achtlos weggeworfenen Abfällen im öffentlichen Raum. Neben der Beeinträchtigung des Stadtbildes stellen sie eine erhebliche Belastung für die Umwelt dar. Schadstoffe aus den Filtern können in Böden und Gewässer gelangen und dort langfristige Schäden verursachen. Seit November 2025 gelten in Berlin deutlich erhöhte Bußgelder für das illegale Ablagern von Müll. Wer Zigarettenkippen auf öffentliche Flächen wirft, muss mit einem Bußgeld von 250 bis zu 3.000 Euro rechnen. Das Ordnungsamt Reinickendorf wird festgestellte Verstöße konsequent verfolgen.
„Keine Bagatelle“
Der Bezirksstadtrat für Ordnung, Umwelt und Verkehr, Sebastian Pieper (CDU) erklärt: „Saubere öffentliche Räume tragen wesentlich zur Lebensqualität in unserem Bezirk bei. Die Schwerpunktwoche soll deutlich machen, dass das Wegwerfen von Zigarettenkippen keine Bagatelle ist. Wir setzen auf Aufklärung, aber auch auf konsequente Kontrollen und Ahndung von Verstößen.“
Die berlinweite Aktionswoche verfolgte das Ziel, das Bewusstsein für einen verantwortungsvollen Umgang mit öffentlichen Flächen zu stärken und nachhaltige Verhaltensänderungen zu fördern. Gleichzeitig unterstrich sie die enge Zusammenarbeit der Berliner Ordnungsämter im Rahmen der Zielvereinbarung „Sauberkeit und Ordnung im öffentlichen Raum“.
Weitere Informationen zur Zielvereinbarung stehen auf den Seiten des Landes Berlin unter berlin.de.
Bezirksamt Reinickendorf