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Aggressiver Fuchs im Bereich Brusebergstraße/Klamannstraße – Hinweise und Verhaltensregeln

Ein Fuchs im Bezirk zeigt atypisches Verhalten.

Das Ordnungsamt Reinickendorf von Berlin informiert über eine Häufung von Vorfällen mit einem auffällig aggressiven Fuchs im Bereich Brusebergstraße/Klamannstraße.

Seit Ende Januar 2026 sind mehrere Angriffe auf Hunde sowie vereinzelt auch auf Hundehalter gemeldet worden. Die Hunde befanden sich dabei sowohl angeleint als auch frei laufend im öffentlichen Raum. In mehreren Fällen kam es zu Bissverletzungen bei Hunden; nach vorliegenden Erkenntnissen wurde ein Hund infolge eines Angriffs getötet. Der bislang letzte gemeldete Vorfall ereignete sich am 12. April 2026.

Nach derzeitigem Kenntnisstand handelt es sich um ein einzelnes Tier.

Verhaltenshinweise für die Bevölkerung:

• Hunde sind im öffentlichen Straßenland grundsätzlich anzuleinen. Dies stellt nicht nur eine rechtliche Verpflichtung dar, sondern dient im aktuellen Fall ausdrücklich dem Schutz der Tiere.

• Halten Sie Abstand zu Wildtieren und vermeiden Sie jede Annäherung oder Fütterung.

• Das Füttern von Wildtieren – insbesondere von Füchsen – stellt eine Ordnungswidrigkeit dar und kann entsprechend geahndet werden.

• Lassen Sie Hunde nicht unbeaufsichtigt und führen Sie diese möglichst eng bei sich.

• Melden Sie auffällige oder aggressive Tiere umgehend den u. g. zuständigen Stellen oder der Polizei.

Das Ordnungsamt Reinickendorf bittet die Bevölkerung um Mithilfe: Hinweise zu weiteren Sichtungen oder Vorfällen in dem genannten Bereich sind von besonderer Bedeutung.

„Die Vorfälle im Bereich Brusebergstraße und Klamannstraße nehmen wir sehr ernst. Nach aktuellem Stand handelt es sich um ein einzelnes Tier mit atypischem Verhalten, das nicht repräsentativ für die Fuchspopulation in unserer Stadt ist. Die zuständigen Stellen beobachten die Lage fortlaufend und stehen hierzu im engen Austausch. Hinweise aus der Bevölkerung sind für uns weiterhin wichtig, um die Situation genau einschätzen und geeignete Maßnahmen ergreifen zu können. Darüber hinaus werden wir zeitnah eine Informationsveranstaltung anbieten, um über die Situation zu informieren und Fragen zu beantworten“, so der Bezirksstadtrat für Ordnung, Umwelt und Verkehr, Sebastian Pieper (CDU).

Ansprechpartner: Veterinär- und Lebensmittelaufsicht Reinickendorf. Lübener Weg 26, 13407 Berlin. Tel. 030 90294-5112 oder -5117

Ergänzend besteht ein Beratungsangebot durch den Verein Wildtiernah e.V. Kontaktdaten: Tel.: 030 5168168, E-Mail: beratung@wildtiernahberlin.de

Das Ordnungsamt Reinickendorf beobachtet die Lage fortlaufend und steht in engem Austausch mit den zuständigen Fachbehörden. Ziel ist es, sowohl die Sicherheit der Bevölkerung als auch den sachgerechten Umgang mit Wildtieren zu gewährleisten.

Bezirksamt Reinickendorf

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